Geschützt: Eskalation – und Umkehr?

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Geschützt: Zurück im ES-Loch

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Tagebuch? Mai ’16 (16ter)

Ich weiß, ich blogge in letzter Zeit wieder öfter… Vielleicht bleibt das ja erstmal so 🙂

Das Wochenende bei Ihm war besser als ich es erwartet hatte… okay Freitagabend war nicht so gut… aber Nachts ging’s dann und Samstag lief besser. Seine neue Wohnung ist voll schön und auch recht groß. Im Laufe der Zeit werden noch zwei Leute einziehen aber bisher wohnt er alleine. Ist auch cool, zu zweit ne ganze Wohnung zu haben, inklusive Badewanne (die ich aber noch nicht benutzt habe) & Balkon (*rauchen*). Ich wünschte, wir hätten es noch mehr ausgenutzt aber es braucht eben seine Zeit. Bzw ich brauche irgendwie meine Zeit, an ihm hätte es nicht gelegen^^ *haha*

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Überraschenderweise hat dann noch meine Bestyy bei mir übernachtet bis Sonntag. Haben sie auf der Rückfahrt direkt mit zu mir genommen. Es war der Hammer. Wir waren irgendwann so high dass keiner mehr wirklich entziffern konnte, was wir zu sagen versuchten und waren bis spät in die Nacht auf und das obwohl wir nicht sooo zu waren 😀
Und am nächsten Morgen waren wir sogar gar nicht mal so abgefuckt wie wir es erwartet hätten. Ist auch alles glatt gelaufen, nichts schlimmes passiert – im Gegenteil, es war megaaaa. Und wir hatten soo Spaß, das hatte ich glaub lang nicht mehr… Am nächsten Tag haben wir noch Butterfly Effect 1&2 geschaut. Hab ich schon 3mal gesehen – Super Filme.
Auf jeden Fall Widerholungsbedarf!!

*

Das lange Wochenende tut auch echt gut… dass wir heute noch einen Tag haben, runter zu kommen & auszuruhen. Für den nächsten Drehtag des Projekts (übernächstes Wochenende) hab ich noch nicht ganz grünes Licht. Ich soll es am Dienstag nochmal mit meinem Bezug abklären, ob das klar geht. Ich hoffe es, denn ich habe schon sozusagen zugesagt und freue mich irgendwie.

*

Heute (Nacht) habe ich dann mal wieder V wie Vendetta geschaut… ich liebe diesen außergewöhnlichen Film einfach! Und gerade, wo ich das hier schreibe, spielen meine Lautsprecher zufällig Tchaikovsky’s Overture 1812 (das Lied zu Beginn des Filmes, wo V das Old Bailey sprengt und zu Ende des Filmes).
Viele sagen, V sei ein Psychopath. Für mich ist er das nicht. Er hat seine eigenart, ja. Aber die hat jeder Mensch. Irgendwie ist er eher sowas wie ein Held. Ich kann seine Handlungen nachvollziehen und finde mutig, was er tut. Abgesehen von den ganzen Zitaten, die wie Butter durch die Kopfhaut ins Gehirn gehen (ja, Butter geht eigentlich nicht ins Gehirn, auch wenn sie lipophil ist). Meine Freundin versteht das… sie liebt genauso diese Vorzüge des Filmes.

***

Morgen Beginnt meine Arbeitswoche wieder… diesmal etwas kürzer aber dennoch ein wenig herausfordernd.

Was mich aber gerade mehr beschäftigt, ist der Typ, dem ich Freitag begegenet bin. Im Grunde begegenet man jede Minute 20-40 Menschen wenn man durch die Shoppingmeile oder generell Innenstadt wohnt. Zumindest bei so einer hohem Bevölkerungsdichte. Aber manchmal hat man Begegnungen, die einem nicht aus dem Kopf gehen. Wie mit dem einen Typen am Freitag. Es gibt in jeder Stadt solche Plätze (oft auch mehrere), wo sich häufig Gruppen Punker, Junkies, manchmal auch Rechtsradikale, Emos usw aufhalten. Wo mitunter durch hohen Alkoholkonsum des öfteren etwas eskaliert oder die Polizei aufkreuzt. Das gehört einfach zu der Stadt. Ich habe mittlerweile kein Problem mehr damit, auch wenn es früher erstmal gewöhnungsbedürftig war (wenn man eine größere Stadt nicht gewohnt ist). Eigentlich finde ich schade, dass ich nicht mehr Kontakt zu den Menschen habe, nicht wirklich weiß wie es so läuft unter ihnen. Ich kenne nur sehr wenige und die ich kenne, kenne ich nicht von diesen Plätzen sondern aus anderen Orten und Institutionen.
Naja, eigentlich wollte ich was über den Typ schreiben. Er begegnete mir, und fragte mich, ob ich „Sven“ gesehen habe… ich kannte keinen Sven auf diesem Platz, sagte sorry und verneinte freundlich. Was mir aber aufgefallen ist, er hatte eine schwarze weitere Regenjacke an (er wirkte auf mich wie ein netter Typ, der leider auch ein Drogenproblem hat). Die jacke ging bis zu den Handgelenken… sein eines Handgelenk inklusive Hand war bedeckz von verschmiertem, abgetrocknetem Blut, das offensichtlich aus dem Ärmel kam. Woher das Blut kam, konnte man nicht lokalisierej aufgrund der Jacke. Dass es bereits getrocknet war und der Junge keine Eintrübung seines Bewusstseins vermittelte, war schonmal gut. Trotzdem beschäftigte es mich, und als er weg war, fiel mir ein, dass ich ihm am liebsten hätte anbieten solle, nach der Wunde / den Wunden zu sehen. Nadeln richten nicht sowas an, das ist klar. Was / Wer es angerichtet hat, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass solche Menschen häufig kein Geld für Ärzte oder Verbandszeug haben. Weil ich aber fast immer gut ausgestattet mit sowas bin und eine frühere Ausbildung &viel Erfahrung in dieser Richtung habe, hätte ich ihn sicher helfen können. Ich arbeite mittlerweile nicht mehr in diesem Bereich und darf es ohne Auffrischung auch nicht tun. Ich hätte ihn nicht nähen können bzw dürfen aber fürs klammern & ersthilfliche Wundversorgung hätte es allemal gereicht. Ich habe seinen Freund Sven nicht gesehen, aber hätte die Wunde versorgen können. Mehr als die körperliche Hilfe wäre wahrscheinlich sogar die psychische Hilfe gewesen. Das wissen, dass es jemanden gibt, der sich um ihn kümmert. Der seine Wunden sieht, der ihn nicht verurteilt für was er ist oder was er tut. Vielleicht hätte ich ihn von Jesus erzählen können.

Und unlängst das Gefühl, selbst zu wissen, wie es ist, hilflos unter Menschen umherzugehen, keine Hilfe erreichen zu können. Allein zu sein, vergessen, ihnen egal zu sein.

Ich hätte ihn so gern geholfen, ich kann damit nicht sein Leben reparieren und ihm auch keine Wohnung bieten. Aber manchmal sind es die kleinen Gesten, die einen Hoffnung schöpfen lassen.
Er war weg, ich konnte ihn nicht mehr sehen. Ich weiß nicht ob ich ihn nochmal begegne, wo er gerade ist. Wie es ihm geht, ob er noch lebt.

Was mir bleibt sind leere Bilder und die Schatten an der Wand.

-Callejon (Bevor du gehst)

Macht’s gut
Bis Bald
Janey

Stay cleeeany

Clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben….. nicht verkacken….
ich übernachte morgen bei meinem Freund… sehe ihn zum ersten Mal seit drei Wochen… zun ersten Mal in der neuen Wohnung… klar wird es ne Umgewöhnung.. aber ich will es nicht verkacken. Ich hoffe, es wird jetzt besser mit uns…
Ich bin motiviert zu kämpfen.
Aber es ist auch hart clean zu bleiben UND den Stress irgendwie zu managen. Den Stress von der Arbeit & so aber besonders Stress mit ihm ist das schlimmste für mich. Stress mit meiner Besten wäre auch schlimm aber wir haben nie richtig Stress. Ich weiß schon, warum sie meine Bestiii ist ♥
Falls du das hier liest: Hab dich lieb 😉

Einerseits is das ganze irgendwie hart und ich bin froh erstmal Wochenende zu haben also ab morgen. Und dass es hoffentlich besser läuft. Das letzte Mal bei ihm übernachten war echt furchtbar zumindest am ersten Tag und unsere Treffen in letzter Zeit auch eher schwierig und traurig als aufbauend…
Ich glaub das liegt in meiner obligatorischen Frühlingskrise. Habe das leider zu spät kapiert aber es wäre logisch. Die letzten Jahre nämlich auch im Frühjahr ne fette Krise gehabt mit allem drum und dran, die dieses Jahr endlich etwas schwächer ausgefallen ist.
Meine Therapeutin (der ich noch nicht besonders vertraue aber in Not doch mal was erzähle) unterstützt diese Theorie; warum auch immer. Und sie sagt, dass es wichtig ist, dass ich ihn treffe und wir länger Zeit verbringen also übernachten.
Aber ich muss so halbwegs stabil dafür sein. Ich kann nicht mitten in der Nacht nach Hause (in meine Gruppe) wie sonst im Notfall. Weil das weiter weg ist. Müsste dann in die Notaufnahme stationär gehen und alleine (außer mit ihm) aber da ist alles so fremd und die Ärzte sind so unnett man fühlt sich so schlecht wenn man an einen genervten Arzt gerät. Also lieber nicht ins KH. Lieber irgendwie stabil sein, clean bleiben, bei ihm übernachten und versuchen die Zeit zu genießen. Ich weiß nicht ob es gut wird aber es wäre schon sehr cool wenn es „Okay“ wird und ich danach nicht extrem aufgewühlt, ängstlich, depresiv und angespannt bin.

Aber eine coole Sache gibt es auch und ich freue mich grade irgendwie drauf auch wenn es mir Angst macht. Ich bin wieder zu einem Dreh geladen worden. Schon in 2-3 Wochen. Die Organisatoren haben mich über die Kartei kontaktiert und nach einem kurzen Wortwechsel sagen sie, es war sehr schwer so jemandem zu finden und ich würde sehr gut passen. Keine Ahnung warum 😀
Es wird diesmal ein kürzerer Job aber wichtiger ist mir, dass wir Spaß haben, praktisch ist aber auch, dass sie für den kompletten Aufenthalt aufkommen. Obwohl es ne kleinere Sache ist, kriegen die auch Outfits und Styling gemacht (die sollten gaaanz viel Camouflage einpacken *harhar*). Wird bestimmt ne coole Sache. Ich hoffe nur, dass meine Menschen sich nicht querstellen oder die Ärzte&Therapeuten irgendwas dagegen einwenden. Manchmal suchen die irgendwas zu bearbeiten wenn ihnen langweilig ist, habe ich das Gefühl.

Positive Bluttests blablablaaa… noch mehr Bluttests blaaa…. Medikamente erhöhen blablablaa… Rausfliegen, Mitarbeiten blablablaaa… und seine Ruhe hat man nie egal ob man will und egal ob man mittlerweise längst volljährig ist…

Naja egal 😀 kommt schon rum irgendwie^^ würde mich echt freuen wenn mal wieder was klar geht, auch wenn ich nicht weiß ob alles klappt.

Ich halte euch auf den Laufenden
-Naja vielleicht 😉