Für Lea, die viel zu früh ging..

Ich weiß nicht, ob du das hier liest. Ob das hier jemand liest, der dich kannte. Der vielleicht auch mich kennt, doch dies ist unwichtig.
Ich habe gerade ein Video gesehen, wo du mit drauf bist. Mit Menschen, am Tanzen auf einer Veranstaltung. Kein ganzes Jahr später bist du gesprungen. Von der Talbrücke und nie mehr zurück gekommen.

Im Internet nur ein paar wenige Todesanzeigen zu finden. Weiter nichts. Kein Profil, kein Wort über deinen Selbstmord. Ich weiß,  dass deine Beerdigung gut besucht war. Dass sie vielen in Erinnerung bleibt und viele sehr geweint haben.
Leider habe ich alles zu spät erfahren. Als alles schon vorüber war. Du warst beerdigt und unlängst tod.

Du bist nicht der erste Mensch, in meinem Leben (in deinem Fall leider nur in meinem Bekanntenkreis) der mich/uns auf diese Weise verlässt und wirst vielleicht auch nicht der letzte sein. Ich kenne das Gefühl, den Drang, die Sehnsucht nach dem Tod, die oft größer ist als der Lebenswille. Gerade wenn man viel Leid erlebt und viele Probleme hat. Doch weißt du das?

Weißt du, dass du nicht alleine warst? Ich frage mich, wenn ich gewusst hätte, dass etwas los ist in dir drin, ob ich dich aufgesucht hätte bei dieser Veranstaltung. Oder vielleicht schon Jahre vorher wo ich dich gelegentlich aus Entfernung sah. Den Kontakt zu dir gesucht hätte. Vielleicht hätte es dir schon geholfen, zu wissen dass du nicht alleine bist. Alleine mit diesen furchtbaren Gefühlen, mit diesen Todbringenden Gedanken, mit den Depressionen und allen Problemen. Wer weiß wie lange du sie schon hattest. Wie lange du all das mit dir getragen hast. Unter der Last zusammen brachst. Vielleicht hätte es dir geholten vielleicht hättest du Hilfe bekommen.
Vielleicht hätten wir deinen Tod verhindern können. Ich wünsche mir selten in meinem Leben, die Zeit zurück zu drehen. Aber bei dir würde ich es mir so sehr wünschen. Für deine zarte verletzliche Seele.
Die Zeit zurück zu drehen wo du noch lebtest, mit dem Wissen dass du nicht OK bist auch wenn es nach außen hin so aussieht.
Eine Beziehung zu dir aufzubauen, mit dir gemeinsam Hilfe zu suchen.

Manchmal helfen Freunde einem mehr als Therapeuten und Ärzte. Klar sind die auch wichtig aber Freunde begleiten einen dahin und da durch, Freunde zeigen persönliches Interresse und fangen einen auf wenn ein weiterer Teil deines Herzens zerbricht.

Die Maske saß gut. Zu gut. Gut für andere aber schlecht für dich. Und somit am Ende noch schmerzhafter für andere.
Ich wusste nicht, wie es in dir drin abgeht, wahrscheinlich genau so wenig wie du es von mir wusstest. Aber hätte es was geändert wenn wir es wüssten? Ich hoffe es…
Vielleicht hast du mit keinem darüber gesprochen und von keinem anderen mitbekommen, dass es ihn ähnlich geht. Vielleicht fühltest du dich alleine damit… Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht wussten es manche aber der Kampf war zu hart. Der Sturm an der Front zu heftig, hat dich umgehauen. Ich weiß wie das ist. Die Hoffnung zu klein, zu zerbrechlich. Entwurzelt. Die Lügen des Todes und der Depressionen viel zu mächtig…

Wie fühlte es sich an auf der Brücke zu stehen?
Ich weiß wie es sich anfühlt, ein Ende vorzubereiten, kurz davor oder mittendrin zu sein, nur noch Sekunden bis alles vorbei sein würde.

Wie fühltest du dich als du an der Brücke standest? Was hast du gedacht? Hast du in den Himmel oder auf die Erde geschaut?

Ich weiß, dass du in einem christlichen Umfeld aufgewachsen bist. Ich weiß nicht ob du Jesus in deinem Herzen hattest doch ich gehe davon aus… andere waren so begeistert von dir.. hast du das nicht bemerkt oder konntest du es nicht sehen?

Ich hoffe, du bist nun im Himmel und bist gesund. Ich hoffe, du kannst jetzt die Liebe fühlen. Das Leben. Nicht mehr die Probleme, den Hass und das unendliche Leid.

Ich weiß, wie das ist, einsam zu sein und es tut mir so Leid, dass du es warst. Egal wie viele Menschen um dich waren, starbst du letztlich alleine. Auch wenn viele darunter litten, ein Loch in ihrem Herzen wie einst deins, konnte es keiner verhindern.

Ich stelle mir vor, wie Gott deine Seele im Fall auffängt, noch bevor dein Körper auf der Straße aufprallt und zerschmettert. Wie er seine Hand unter dich hält, deine Körperliche Hülle hindurch fällt aber deine Seele in seine Hand fällt, bleibt und dort aufwacht. Geborgen und warm. Unverletzt und Heil durch Ihn. Wie sie vielleicht mit Flügeln wie ein Engel empor steigt und sich von dieser Erde verabschiedet.

Ich wünsche es dir so sehr, Lea.

RIP. – Lea-Johanna G. ♡

Losing touch

I’m losing touch with the earth.
I’m losing touch with reality.

I’m slowly losing touch with humanity.

I’m losing touch with my body. With people. With all that’s around me.

Losing touch with everything I once felt.

I’m fading away without leaving the room.

*

Keine Worte. Es gibt keine Worte mehr.
In diesem Meer aus… undefinierbaren Wolken, schlechte Luft und merkwürdigen Dingen.

Hier gibt es keine Menschen mehr. Hier gibt es keine Sprache. Hier gibt es nichts was real ist. Fast nichts. Außer ein kleines Bisschen. Dieses kleines Bisschen. Was es auch ist. Es steckt in uns. Und es hält uns irgendwie am Leben. Zumindest am Überleben.

*

Aber was ist da noch?

Am Ufer, es ist alles dort, man kann alles sehen, so weit und so groß.
Aber hier, im Meer aus Nichts. Gibt es fast nichts. Nicht mal Paddeln, um ans Ufer zu gelangen. Das Meer zieht dich in die Tiefe, versucht dich zu ersticken, deine Lippen auf ewig zu schließen.

*

Doch dieses kleines Bisschen. Lässt einen irgendwann irgendwie wieder Luft holen und lässt einen ans Ufer gelangen. Egal in welchem Zustand aber lebendig.
Zurück ans Ufer. Zurück in die Welt. In die Realität, zumindest einen Teil von ihr.

Versprochen.

All of your pieces -(Gem)einsam.

„There’s too much smoke to see it.
There’s too much broke to feel this.
I love you, I love you
and all of your pieces.“
(Andrew Belle – Pieces)
**

Wir wissen gerade nicht, wie es weiter gehen soll. Der Umzug letztes Jahr lief gut und die Zeit danach sehr schwankend aber okay. Und jetzt ist alles ziemlich eingeklemmt und schwierig.
Das einzige was mich aufbaut, ist mein Freund, den ich immerhin manchmal sehen kann.

Ich bin übergangsweise bei Verwandten untergekommen. Keiner kann sagen, ob es in der WG wieder klappt. Und wann. Und wo ich hinkomme, wenn es nicht klappt. Wenn es wieder schlimmer wird, muss ich in die Klinik. Sagen sie.
Darum bin ich zurzeit hier, um das erstmal zu verhindern. Noch bis morgen.

Ich weiß nicht viel, ich hab keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Und wo.
Und das kann mir auch keiner sagen.

Aber eins weiß ich. Gott geht mit mir. Und mein Freund hält zu mir. Und es gibt Menschen, die mich Unterstützen.
Den Weg muss ich selber gehen, meine Beine selber bewegen. Leider. Auch wenn ich nichts weiß. Und mich manche so viel fragen, ich keines davon beantworten kann.
Und auch wenn es sich so anfühlt;
Ich gehe nicht allein. Nirgends.

 

I love you, I love you.
…and all of your pieces.

Umzug, oder: Meer und Felsen

Umzug. Ich fahre sowas von Achterbahn.

*-*

K. ist mein Fels in der Brandung. Egal wie weit das Meer sich zurück zieht. Egal wie schnell und wie stark es gegen den Felsen schlägt. Der Fels bleibt beständig und fängt das Meer ab, fängt die Wucht, mit der es getrieben wird, ab. Er wird nass vom Wasser, aber wenn das Meer sich zurück zieht, zwingt es es nicht, zu bleiben, zeigt ihm aber, dass er da ist.

Ein letztes Mal ist das Meer mit dem Felsen verschmolzen. Ein letztes Mal in diesem Haus, in diesem Zimmer. Ein letztes Mal fließen wir, eng umschlungen, verschmelzen, lösen uns auf. Wir fließen davon, fliegen auch davon. Die Musik ist weit weg, alle anderen Menschen weit weg – doch bald wieder sehr nah. Bald kommen wir wieder in der Brandung an, auf dem Boden an.

­

Du an mir, wir zusammen, landen ganz sanft zurück in diesem Zimmer, in dieser Musik, mit dem Wissen, dass es unser letzter Flug, unser letzter Fluss, in dieser Umgebung war. Die Sternschnuppen winken uns zum Abschied; sie behalten uns in Erinnerung und wir sie. Du weißt was gemeint ist. Und irgendwann, vielleicht, kommen wir einst zurück zu unseren alten Freunden. Der Abend, er bleibt immer in mir, in dir, und wir in ihm. Die Sterne lächeln uns an und schweigen. Ein Geheimnis zwischen uns und den Sternen, unergründlich.

Und doch ist’s ein Abschied. Wenn auch nicht heute, so morgen, übermorgen. Sagen wir Tschüss zu den Sternen, zu dem Magischen Ort und zu dem Zimmer, dem Haus, dem Bett, der Wand, den Lichtern. Dem kleinen Sternenhimmel über dem Bett, der vielleicht anderswo auftauchen wird.

Tschüss und vielleicht auf Wiedersehen – doch versprechen können wir’s nicht.

°

°

Viele schöne, bewegende Erinnerungen nehmen wir mit. Die schlechten, schmerzlichen Erinnerungen, die meist einsam, manchmal gar blutend; ich versuche sie hier zu lassen, zurück zu lassen. In dem Zimmer – doch nicht für wen anders. Nimm das Gute mit, bewahre so viel wie möglich davon in deinem Herzen auf, und lass das Schlechte los. Leicht gesagt doch so leicht tut sich’s nicht.

Diese letzte Nacht, dieses letzte Wochenende mit dir hier, magisch, wunderschön. Mein Kissen riecht nach dir, ich möchte es einfrieren. Doch löst sich auch der schönste Duft irgendwann auf. Doch das Kissen nehme ich mit, glücklicherweise.

Deine Hände in meinen, deine Arme um meine, um mich gelegt, möchte ich einschlafen. Den Stress vergessen. Den Umzug. Die Achterbahn. Vergessen wie ich bin, vergessen die Probleme und was Vergangen. Ein Moment. Für dich, für mich. Fern von allem, was schwierig ist. Fern vom Reich der Tränen, fern von Problemen, Stürmen, die über unser Leben ziehen, dem täglichen Wahnsinn. All das vergessen, lass es los. Einen Moment Hoffnung, einen Moment nur Liebe.

Nur Liebe und einander Haben. Egal was war, egal was ist und was kommt.

°

°

Halte an ihm fest, halte mich fest. So wie das Meer und der Felsen. Er löst sich im Meer auf und das Meer in ihm, doch bleiben beide sie selbst. Das Meer, nass, kalt und manchmal warm, manchmal schwach und manchmal gewaltig, manchmal weit weg und manchmal ganz nah. Es hat Energie, hat sie aber nicht immer wenn sie sie braucht, und keiner vermag diese Energie zu kontrollieren. Keine Menschen, keine Felsen, kein Himmel. Nicht mal das Meer selbst vermag dies. Der Felsen fest, oft auf den ersten Blick unnahbar, doch keiner weiß wie tief er reicht, wie schwer er ist und was in ihm verborgen. Doch genauso geht es dem Meer.

Es schlägt gegen viele Felsen, gegen kleine Steinchen und gegen Sandbänke. Doch in einem Felsen kehrt es immer wieder zurück. Bei ihm bleibt es. Ich hoffe für immer. Der Felsen und das Meer. Der magische Ort. Die Sternschnuppen.

°

°

Das „I love you“ an der Wand. Eines der wenigen Dinge, die ich noch nicht abgehängt habe. Und ein Foto von uns. Und Lena, du weißt schon, bei mir.

Danke dafür.

Und Danke, Gott, dafür.

Für den Halt, ein bisschen,

in einem stürmischen, scheinbar wurzellosen

Leben.

Schatten und Licht

Es ist richtig und falsch.

Ich will es, aber will es auch nicht. An der Grenze zwischen Leben und Tod spielt meine Seele Fangen. Summt die immer gleiche Melodie, vorwärts und rückwärts.

Soll ich mich einfach gleiten lassen? Zerreißen lassen von den umgebenden Wesen, betäuben lassen von der weiten Nacht? Wird es mein Absturz sein oder mein Sieg?

*

Und morgen, wenn alles vorbei ist…

Sind wir dann noch eins? Sind wir dann noch hier?

Ich schaffe das hier nicht. Nicht alleine. Ich möchte fliehen doch ich bin erst gelähmt, dann erstarrt.

Ich möchte schlafen, doch meine Augen sind weit aufgerissen. Und zugleich fallen meine Lider zu, doch der Geist ist rastlos. Er kann seinen Frieden nicht finden. Nie.

War es falsch? Oder war es vielleicht sogar heilsam?

Kann der Schaden die Heilung bringen? Muss man erst wieder richtig abstürzen um fliegen zu können? Muss man dem Tod tief ins Auge blicken um das dünne, zerbrechliche Leben fühlen zu können? Oder hat man dann erst recht Blut geleckt und wird magnetisch angezogen von der Dunkelheit? Vom Tod? Von den dunklen Wesen und den (leeren) Versprechungen? Von dem Gefühl, high zu sein, das die Leere in uns doch nicht ausfüllt?

Schatten gegen Licht. Absturz gegen Erfolg. Tag gegen Nacht. Wunde gegen Heilung.

Du gegen mich.

Ich an dir. Fest.

.

Dort schwebt sie, die ruhlose Seele meiner selbst.

Weit über den Häusern und Lichtern der Stadt, sie fliegt wie ein Adler. Winkt dir zum letzten Mal. Ich winke dir zum letzten Mal. Und sie schwebt immer weiter, immer höher. Davon. Weit weg.

Bis ihre Flügel zerreißen und sie in die unendliche Tiefe des Universums tauchen. Ohne ein Fünkchen Widerstand. Kraftlos. Willenlos. Hoffnungslos?

Schnell und faszinierend hinab. Du und ich. Heute und morgen.

Gespräche -schwierige Themen

Ich muss das jetzt noch schreiben obwohl ich unbedingt schlafen gehen sollte…

***

Manchmal macht es einen riesige Angst, Dinge anzusprechen von denen man weiß, dass sie für das Gegenüber oder sich selbst sehr schwierige Themen sind. Oder sehr leidige Themen sind.

Man stirbt fast vor Unruhe während man auf die Reaktion des Gegenübers wartet.

Und man bekommt Bauchschmerzen wenn man das Thema durchkaut, vielleicht in einen deprimierenden Streit gerät,  die Anspannung vor dem Ergebnis ist nicht auszublenden.

Doch ist es verdammt wichtig, es anzusprechen. Denn wenn man das Problem versucht auszublenden, schön zu lügen,  es vielleicht mal irgendwann anspricht aber nur nebenbei und nicjt durch die Blume sondern durch einen ganzen Garten sodass es die Aussage völlig verfehlt…

…all das macht es nur größer. Wenn auch das Problem selbst sich nicht vergrößert, so scheint es immer größer zu werden, es wird immer angsteinflößender, die Ketten fesseln einen immer fester sodass man bereits blutet und es wehtut. Und zugleich ist die Panik größer als je zuvor…
…und letztendlich läuft es auf einen Abbruch hinaus. Ein Abbruch der zwischenmenschlichen Beziehung, eine Flucht aus der Situation, ein Beenden des gesamten Laufes…
Der Schatten des Problems wurde immer größer sodass man letztendlich an den eigenen Ketten erhang, am eigenen Erbrochenen erstickte; an der eigenen Wunde verblutete.
Weil man die Sache nicht anging.
Das Problem nicht sehen wollte bzw sich ihm nicjt stellen wollte. Den Mut dazu nicht aufbrachte.
Und kurz vor dem Ende wünscht man sich, man hätte es von Anfang an angesprochen.  Wie tausendmal leichter wäre das gewesen im Vergleich zu jetzt. Wie tausendmal besser wäre es gelaufen.
Doch nun ist es vorbei…

Jetzt bloß nicht deprimiert das Fenster schließen!
Im letzten Abschnitt habe ich doch nur verdeutlicht wie die Dinge sich früher oder später entwickeln wenn man NICHTS tut. Damit ihr versteht wieso NICHTS sagen letztendlich das Ende bedeutet.

>>>>>>>HALT! Es gibt doch auch noch die andere Option (die man vielmehr auch wirklich als jene bezeichnen kann).

Richtig – es ANzusprechen. Aussprechen geht da auch 😉

Am anfang dieses Posts ging ich schon einmal kurz darauf ein;
Jetzt habt ihr einen großen Teil, warum es so sehr wichtig ist, zu sprechen, verstanden.

Wenn man es anspricht… ja, vielleicht führt es zu einen Konflikt. Vielleicht auch nicht nur zu einen und auch nicht gerade einen Kurzen. Und natürlich ist es nicht gerade ein rosiges Gefühl über bedrückende, ausweglos scheinende Probleme oder peinliche und schmerzhafte Situationen zu sprechen.

Aber…
Es entlastet ungemein. Es mag sein dass man sich unmittelbar nach dem Gespräch schlecht fühlt weil man das Gegenüber zum Zweifeln gebracht hat oder deprimiert hat und es fast wieder bereut es angesprochen zu haben…
Trotzdem ist es ein unheimlich wichtiger Schritt für die zwischenmenschliche Beziehung und alle Beteiligten. Es macht Mut, die Sache anzugehen und tut gut darüber auch in Zukunft sprechen zu können. Es sprengt die Ketten und man kann wieder atmen und sich bewegen. Erleichtert durchatmen und für einen Moment die Augen schließen.

*

Auch ich durfte heute Nacht erfahren, wie gut es für die Seele ist, so etwas durch Gespräch raus zu haben. Und es ging mir vorher mit den Themen alles andere als gut, gerade während des Gespräches war mein Zustand auf dem Tiefpunkt.
Für meinen Partner (mein Gegenüber in diesem Gespräch) war es auch nicht einfach und auch er hat sich Gedanken gemacht.
Doch wenn man eine Zukunft mit der Person haben möchte, muss man da durch. Es ist schwer.  Aber nicht unmöglich. Und es schweißt einen noch mehr zusammen, auch das Vertrauen z.B. wächst.

Ich möchte euch Mut machen, auch schwierige Themen offen anzusprechen. Wenn ihr es ansprecht habt ihr immernoch tausendmal weniger zu verlieren als wenn ihr es schönlügt und es so weiter wachsen lasst.

Noch ein paar Tipps für euch:

*nehmt euch bewusst Zeit für dieses Gespräch, schaltet eure Handys/Computer ab (oder mindestens auf stumm) und zieht euch zurück, vielleicht auch in die Natur oder anderswo wo ihr gut reden könnt.
*Betet vor dem Gespräch zusammen oder alleine für das Gespräch (z.B. um Mut, Geduld, klare Gedanken, Kraft, überlegte Worte usw…). Das hat auch den Nebeneffekt dass ihr ruhiger werdet.
*Bevor ihr/du mit dem eigentlichen Thema loslegt, schafft einen vertrauensvollen&ehrlichen Rahmen für das Gespräch. Gebt euch Sicherheit, beruhigt euch gegenseitig und überlegt euch wie ihr während des Gespräches mit dem Anderen umgeht.
*Achtet auf Gesprächsregeln (einander zuhören,  ausreden lassen und Zeit geben, Ernst nehmen, nicht persönlich angreifend werden usw…). Eigentlich sollte so etwas selbstverständlich sein abrr gerade bei schwierigen Themen ist das ganz besonders wichtig, um das Vertrauen durch so etwas nicht zu beeinträchtigen.
*Haltet für weitere Fragen/Anmerkungen zu dem Thema die Kommunikationslinie offen. Das gibt euch gegenseitig die Sicherheit, dieses Thema jederzeit wieder ansprechen zu können und es wird euch nicht wieder so enorm viel Überwindung kosten.
*Ermutigt euch am Ende des Gesprächs, z.B. mit den Worten „Wir schaffen das!“ Oder „Gott geht mit uns!“ oder andere positive Leitsätze…

***

Vielleicht ist einer von euch gerade in solch einer Situation und bekommt durch diesen Blog den nötigen Schubs den es noch braucht.

Ich wünsche es euch.

Bei Fragen/Ergänzungen etc.. steht euch weiterhin meine E-Mail Adresse zur Verfügung.

Ein gesundes, gesegnetes und mit wertvollen Erfahrungen gefülltes neues Jahr 2014!

Eure Jane

You and I collide

+++

Steigst in die vorletzte Bahn

die dich von hier wegbringt

schaust dich ein letztes Mal um

während dein Kopf mit Schatten ringt

Ich sitze hier und hör Musik

beobachte die Farben verlaufen

in ein kaltes Schwarz getränkt

glänzen sie

vernebeln die Luft.

ich atme sie ein

halte sie fest

 *

Dein Zug fährt langsam los

du legst dich auf den Boden

schließt deine Augen

hörst dumpf die Stimmen um dich herum

Ich flieg zum letzten Mal

die Spritze fällt zu Boden

mein Herz jagt dem Gifte nach

Ich schwebe weit weg

zu einem Riesenvulkan

Die Bahn beschleunigt

es ist ein ICE

weißt es gibt kein zurück mehr

Notbremse verloren

+

Mir wird warm

ich hör die Lava brodeln

fühl mich so geborgen

weiß es dauert nicht mehr lang

Es fängt zu zischen an

ich werde weggespült

der heiße Lebensfluss, so leuchtend die Kraft

gleite ich ins Tal hinab

Ich sehe Sonne und den Mond am Himmel stehn

zwischen den schwarzen, dichten Schlieren

Dein Zug wird jetzt noch schneller

auf Hochgeschwindigkeit

die Angst packt dich

doch du bist entschieden

weißt was kommen wird

und ich weiß es auch

wie ein Schlag ist meine Welt weg

zerbrochen und versunken

zurück im Zug, wieder Farben vor mir

ziehe ich mich Stück für Stück nach vorne

um dich bald zu sehn

 *

Ich hör es quietschen

die Bremse, doch es ist zu spät

Dreihundert KMH mal zwei

Ich höre Menschen schrei’n

Die Panik überwältigt sie

doch mich nicht.

sie wollen flüchten, doch sind gefangen

im fahrenden Käfig des Todes

schon kommt dein Licht

Ein quälend-zerreißendes Geräusch

ein Knall, so laut wie tausend Schüsse

das Quietschen und Knirschen hält an

Schreie verstummen.

Menschen umgeknickt wie Grashalme

zusammengematscht wie nur noch eine einzige Masse

Sterbende schrei’n.

Überlebende wein’.

-+-

Die Welt steht still.

Ich seh dich vor mir stehn

lauf zu dir

du musst weitergehn!

Deine Tränen in den Augen wisch ich ab

mit einem Tuch aus dem Staub der Vergangenen Leben

wir hörn noch die Sirenen

breite meine Flügel aus

die andern untergehn

Der Himmel rötet sich

gleich kommt das ewig weiße Licht

wir steigen auf, haben’s geschafft

und werden ganz ruhig

Wir müssen nicht mehr kämpfen

alles ist vorbei

diese Welt hinter uns

hör’n noch den letzten Schrei

~

Der Pulsschlag hallt so langsam

Acht Schläge pro Minute

wir halten uns fest

treiben weit weg

Wir sind bereit?

Ende aller Zeit.

In my veins [¥]

…In my veins….

Nothin‘ goes as planned.
Everything will break
People say goodbye
In their own special way…

All that you rely on
And all that you can fake
Will leave you in the morning
but find you in the day

Oh you’re in my veins
And I cannot get you out.
Oh you’re all I taste
At night inside of my mouth.
Oh you run away
Cause I am not what you found.
Oh you’re in my veins
And I cannot get you out.

Everything is dark.
It’s more than you can take.
But hopefully you’ll catch a glimpse of sun light.
Shinin‘, Shinin‘ down on your face.

****

###You’re the fire in my veins, in my fucking veins;
You’re the flame in my brain which is B-URNing A-LL D-OWN.
-BAD.###

tears•••

take me away
take me away
I’ve got nothing left to say
just take me away
*
don’t give up on me yet
don’t forget who I am
I know I’m not there yet
but don’t let
me stay here alone
*
this time what I want is you
there is no one else
who can take your place
I’ve seen enough and it’s never enough
it keeps leaving me needing you
*
take me away
take me away
I’ve got nothing left to say
just take me away

*

riss *Achtung: Trigger*

Aus den Tiefen meiner Seele, wo ich noch nicht mal mit einer Spezialtaschenlampe drankommen würde.

Block und Stift geholt versuchte ich es zu greifen und auf Papier zu bringen.

ACHTUNG: Könnte triggern / may be triggering!!!!

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