One of these days

Heute ist einer dieser Tage, an denen ich einfach überhaupt kein Bock hab, Rücksicht auf meine Krankheit zu nehmen.

Heute Mittag hab ich über einen 2.000 Wörter-Text übersetzt, das hat mir glaub ich gut getan und Spaß gemacht. Aber generell geht heute nicht viel. Ich würde aber so gerne. Ich versuch es trotzdem aber es ist eine totale Gradwanderung.

***

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An manchen Tagen geht es mir gut.
An manchen Tagen fühle ich mich nicht gut.
An manchen Tagen kann ich mich fast akzeptieren,
An manchen Tagen hasse ich mich selbst.
An manchen Tagen bin ich etwas unbefangen
An manchen Tagen bin ich total unter Druck und eingeengt.
An manchen Tagen lasse ich mich so wie ich bin
An manchen Tagen kämpfe ich gegen mich selbst

Manchmal bin ich stark
Und manchmal bin ich schwach

An manchen Tagen genieße ich Schöne Dinge
Manchmal ziehen sie einfach an mir vorbei.

An manchen Tagen denke ich positives
Und an manchen Tagen versinke ich im Loch meiner Gedanken

An manchen Tagen habe ich Ideen
Und oft vergesse ich alles

So ist das
an manchen Tagen.

Zusammenbruch#Breakdown

Yooo….
Liebe Grüße aus der Dauerklapsmühle??

Was soll ich hier schreiben. Ich bin grad high nicht mehr high vom nichts fühlen. Die ganzen Medikamente die sie mir geben….

Ich weiß, das Wort Dauerklapse klingt abwertend. Aber über irgendwas muss man ja lachen. Die anderen Patienten nennen’s auch so. Nennen sich selbst so. Und gerade eine Therapeutin hier prägte im Scherz diesen Namen. Dauerklapsmühle. Hier bin ich gerade.

Nur die Ärzte und Personal hören das nicht gerne. Offiziel zumindest. Inoffiziell hat mein Ergotherapeut noch witzigere Namen für unsre Dauerklapse und für manche Ärzte. 
Er meint das nicht böse, es heitert uns auf
Und das ist alles was zählt.

***

Ich bin gestern so durchgedreht. Ich hatte kein Bock mehr und es ging einfach nicht mehr.

Wenn man viel zu lange sagt, es geht einem gut, und keinem erzählt was los ist, bricht man irgendwanm zusammen. Erst lautlos, dann immer lauter. Immer und immer wieder. Vielleicht bemerkt es nicht mal jemand. Und man findet keine andere Lösung für die ganzen Probleme und Zustände als für immer zu gehn. Der Tod ist ein Versprechen. Ein Süßes, wie es scheint.

Doch auf die andere Seite habe ich es bisher noch nicht erfolgreich geschafft – und ist vielleicht besser so. Vielleicht. Man lernt daraus, in zweierlei Weise. Man wird erwachsener. Schlauer. Aber auch gefährlicher.

Ich bin durchgedreht weil ich die verdammte Last nicht mehr halten konnte, nicht mehr immer jeden was vorspielen wollte, aber so in mir gefangen bin, dass nichts raus konnte.
Nach einiger Zeit und immer lauter werdenden und Macht erringenden Gedanken bemerkte es eine Betreuerin.
Sie nahm mich mit. Es dauerte eine Weile, bis ich Worte aus meinem Mund bekam. Aber sie verstand. Zumindest das Wichtigste.

Die Betreuer haben mit der Notdiensthabenden Ärztin von hier gesprochen. Sie waren nicht sicher ob ich lieber auf die Geschlossene sollte. Ich hab ihr gesagt, mich zu schneiden hilft mir, die Suizidalität zu kontrolliern. Mich zu schneiden, hilft, mich nicht zu töten. Ich war noch clean und deswegen der Druck so hoch, irgendwas zu tun. Die Todgedanken so laut. Mit dem Zulassen ihrerseits mich zu Schneiden, hätte ich Ihnen versprechen zu können, mich nicht zu töten. Klingt Paradox, aber es funktioniert.
Man findet immer was, das mit genug Kraft tief genug reingeht. Nicht zu sterben aber ein Ventil zu öffnen. Aber sie erwiderte, dass sie mir das nicht erlauben könne, und es war so spät, dass kein Arzt mehr hier war, der das dann ansehen könnte, sodass ich wenn es zu tief is, wieder ins Krankenhaus müsse und dann auf die Geschlossene. War mir egal, Hauptsache der Leidensdruck lässt nach. So würde ich wahrscheinlich überleben können.
Trotzdem ließen sie es nicht zu & entschieden sich erstmal gegen eine sofortige Einweisung und für ein paar Notfallmedis. Sie sollten mich beruhigen und ohne Angst schlafen lassen.

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Man sieht wie ein Mensch redet, wie er sich verhält. Aber man sieht nicht was er denkt. Was er fühlt. Mit was er ringt. Ob er noch kämpft. Oder ob er aufgegeben hat…

Erster Versuch, mir ein paar weitere Tabletten gegeben zusätzlich zu den normalen. Das hat mich nach einer Weile auch umgehauen und etwas beruhigt, und deswegen muss ich erstmal nicht wieder in die Klinik. Zumindest in die andere Klinik, sofern das hier ne Dauerklapse ist^^
Außer es wird wieder so schlimm aber da ich gerade die ganze Zeit Medikamente bekomme, die alles betäuben, mich müde machen, und mein Gehirn zu Gemüse matschen, kann von Gefahr keine Rede sein.
Und wie es die Woche weitergeht wird dann entschieden.

**

Es geht mir besser, aber die Traurigkeit bleibt. Ein bisschen Anspannung. Der Todeswunsch ist in Halbschlaf versetzt worden.
Leben irgendwo zwischen schlafen, ab und an etwas essen & auf Toilette gehn, und gammeln. Mit den Augenlidern halb offen und dem stehten Versuch, im Griff zu bleiben.

Ab und an mit Ärzten und Therapeuten reden, weil sie in regelmäßigen Abständen reinkommen und mich Dinge fragen. Besser ist es. Es tut gut dass sich jemand kümmert & ich kann nicht von alleine kommen.
Alles zieht an mir vorbei und das ist gut so. Ich kann wieder schlafen ohne Panikattacken, Paranoide Ängste und Halluzinationen. Heute Nacht zumindest.

Es waren Horror Trips, und das, ohne Drogen genommen zu haben. Nur die normalen Tabletten, Sprays und Tropfen, die ich seit Ewigkeiten verabreicht bekomme. Aber die haben auch nicht gereicht. Nicht mehr. Deswegen jez noch mehr Zeugs. Meine Therapeutin hat eine erste Analyse gewagt warum es zu den Ereignissen diese Woche kam.

Aber warum ich alle paar Monate an der Klippe über einen riesigen Abgrund stehen muss und jeder Gedanke mich weiter nach vorne schubst? Keine Ahnung…. das weiß niemand so richtig. Liegt an der Krankheit/den Krankheiten, sagen sie und dass ich sie akzeptieren soll. Anderseits sagen sie, es ist viel mein Einfluss.

Naja. Ich wollte euch hiermit nur updaten. Vielleicht fühlen sich manche verstanden oder erkennen sich wieder. Whatever.

Manchmal hab ich Angst, dass die ganzen Medis mein Herz oder meine Leber killen. Ich weiß nicht wie lange die das noch mitmachen. Aber ich muss sie nehmen, die Psychomedis um überlebensfähig (&im Idealfall auch Alltagsfähig) zu sein, die Körpermedis um nicht noch mehr abzukratzen und die Painkiller um die Schmerzen erträglich zu machen. Sagen alle Ärzte.
Juhu. ein befriedigtes Leben -.-

/

Aber wenn man doch gehn will, wieso bekommt man dann Angst im Angesicht des Todes?
-Weil man keine Kontrolle darüber hat?

Weil man nicht stirbt dann wenn man es will?
Weil die Abschiedsbriefe noch nicht fertig sind?

Keine Ahnung. Wirklich!
Vielleicht will Gott irgendwie dass ich noch Lebe.

***
Na gut….
Ich kann das hier Tippen, viel mehr kann ich grad eh nicht. Zwischendurch geben sie mir Medis, ich schlafe manchmal. Ich vegetiere, in einer Schutzwolke aus Betäubung und Nichts. Die Zeit vergeht ohne, dass ich es mitbekomme.
Manchmal hält man an, will einen Moment festhalten.

#

Ich werde wieder auf die Beine kommen. So ist das bis jetzt immer. Sogar als ich aktiv Sterben wollte, war ich irgendwann wieder auf den Beinen & raus aus der Psychiatrie. Einmal auch umgekehrt.

Die Probleme sind davon nicht weg. Die Welt wird immernoch krank, gestört und böse sein. Und vieles unendlich schwer. Ein ewiger Kampf.
….Aber auf den Beinen.


Mal sehn wann es wieder besser wird & wie sich die nächste Zeit entwickelt.

Ciao
Habt ein gutes Wochenende

Janey

Für Lea, die viel zu früh ging..

Ich weiß nicht, ob du das hier liest. Ob das hier jemand liest, der dich kannte. Der vielleicht auch mich kennt, doch dies ist unwichtig.
Ich habe gerade ein Video gesehen, wo du mit drauf bist. Mit Menschen, am Tanzen auf einer Veranstaltung. Kein ganzes Jahr später bist du gesprungen. Von der Talbrücke und nie mehr zurück gekommen.

Im Internet nur ein paar wenige Todesanzeigen zu finden. Weiter nichts. Kein Profil, kein Wort über deinen Selbstmord. Ich weiß,  dass deine Beerdigung gut besucht war. Dass sie vielen in Erinnerung bleibt und viele sehr geweint haben.
Leider habe ich alles zu spät erfahren. Als alles schon vorüber war. Du warst beerdigt und unlängst tod.

Du bist nicht der erste Mensch, in meinem Leben (in deinem Fall leider nur in meinem Bekanntenkreis) der mich/uns auf diese Weise verlässt und wirst vielleicht auch nicht der letzte sein. Ich kenne das Gefühl, den Drang, die Sehnsucht nach dem Tod, die oft größer ist als der Lebenswille. Gerade wenn man viel Leid erlebt und viele Probleme hat. Doch weißt du das?

Weißt du, dass du nicht alleine warst? Ich frage mich, wenn ich gewusst hätte, dass etwas los ist in dir drin, ob ich dich aufgesucht hätte bei dieser Veranstaltung. Oder vielleicht schon Jahre vorher wo ich dich gelegentlich aus Entfernung sah. Den Kontakt zu dir gesucht hätte. Vielleicht hätte es dir schon geholfen, zu wissen dass du nicht alleine bist. Alleine mit diesen furchtbaren Gefühlen, mit diesen Todbringenden Gedanken, mit den Depressionen und allen Problemen. Wer weiß wie lange du sie schon hattest. Wie lange du all das mit dir getragen hast. Unter der Last zusammen brachst. Vielleicht hätte es dir geholten vielleicht hättest du Hilfe bekommen.
Vielleicht hätten wir deinen Tod verhindern können. Ich wünsche mir selten in meinem Leben, die Zeit zurück zu drehen. Aber bei dir würde ich es mir so sehr wünschen. Für deine zarte verletzliche Seele.
Die Zeit zurück zu drehen wo du noch lebtest, mit dem Wissen dass du nicht OK bist auch wenn es nach außen hin so aussieht.
Eine Beziehung zu dir aufzubauen, mit dir gemeinsam Hilfe zu suchen.

Manchmal helfen Freunde einem mehr als Therapeuten und Ärzte. Klar sind die auch wichtig aber Freunde begleiten einen dahin und da durch, Freunde zeigen persönliches Interresse und fangen einen auf wenn ein weiterer Teil deines Herzens zerbricht.

Die Maske saß gut. Zu gut. Gut für andere aber schlecht für dich. Und somit am Ende noch schmerzhafter für andere.
Ich wusste nicht, wie es in dir drin abgeht, wahrscheinlich genau so wenig wie du es von mir wusstest. Aber hätte es was geändert wenn wir es wüssten? Ich hoffe es…
Vielleicht hast du mit keinem darüber gesprochen und von keinem anderen mitbekommen, dass es ihn ähnlich geht. Vielleicht fühltest du dich alleine damit… Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht wussten es manche aber der Kampf war zu hart. Der Sturm an der Front zu heftig, hat dich umgehauen. Ich weiß wie das ist. Die Hoffnung zu klein, zu zerbrechlich. Entwurzelt. Die Lügen des Todes und der Depressionen viel zu mächtig…

Wie fühlte es sich an auf der Brücke zu stehen?
Ich weiß wie es sich anfühlt, ein Ende vorzubereiten, kurz davor oder mittendrin zu sein, nur noch Sekunden bis alles vorbei sein würde.

Wie fühltest du dich als du an der Brücke standest? Was hast du gedacht? Hast du in den Himmel oder auf die Erde geschaut?

Ich weiß, dass du in einem christlichen Umfeld aufgewachsen bist. Ich weiß nicht ob du Jesus in deinem Herzen hattest doch ich gehe davon aus… andere waren so begeistert von dir.. hast du das nicht bemerkt oder konntest du es nicht sehen?

Ich hoffe, du bist nun im Himmel und bist gesund. Ich hoffe, du kannst jetzt die Liebe fühlen. Das Leben. Nicht mehr die Probleme, den Hass und das unendliche Leid.

Ich weiß, wie das ist, einsam zu sein und es tut mir so Leid, dass du es warst. Egal wie viele Menschen um dich waren, starbst du letztlich alleine. Auch wenn viele darunter litten, ein Loch in ihrem Herzen wie einst deins, konnte es keiner verhindern.

Ich stelle mir vor, wie Gott deine Seele im Fall auffängt, noch bevor dein Körper auf der Straße aufprallt und zerschmettert. Wie er seine Hand unter dich hält, deine Körperliche Hülle hindurch fällt aber deine Seele in seine Hand fällt, bleibt und dort aufwacht. Geborgen und warm. Unverletzt und Heil durch Ihn. Wie sie vielleicht mit Flügeln wie ein Engel empor steigt und sich von dieser Erde verabschiedet.

Ich wünsche es dir so sehr, Lea.

RIP. – Lea-Johanna G. ♡

Umzug, oder: Meer und Felsen

Umzug. Ich fahre sowas von Achterbahn.

*-*

K. ist mein Fels in der Brandung. Egal wie weit das Meer sich zurück zieht. Egal wie schnell und wie stark es gegen den Felsen schlägt. Der Fels bleibt beständig und fängt das Meer ab, fängt die Wucht, mit der es getrieben wird, ab. Er wird nass vom Wasser, aber wenn das Meer sich zurück zieht, zwingt es es nicht, zu bleiben, zeigt ihm aber, dass er da ist.

Ein letztes Mal ist das Meer mit dem Felsen verschmolzen. Ein letztes Mal in diesem Haus, in diesem Zimmer. Ein letztes Mal fließen wir, eng umschlungen, verschmelzen, lösen uns auf. Wir fließen davon, fliegen auch davon. Die Musik ist weit weg, alle anderen Menschen weit weg – doch bald wieder sehr nah. Bald kommen wir wieder in der Brandung an, auf dem Boden an.

­

Du an mir, wir zusammen, landen ganz sanft zurück in diesem Zimmer, in dieser Musik, mit dem Wissen, dass es unser letzter Flug, unser letzter Fluss, in dieser Umgebung war. Die Sternschnuppen winken uns zum Abschied; sie behalten uns in Erinnerung und wir sie. Du weißt was gemeint ist. Und irgendwann, vielleicht, kommen wir einst zurück zu unseren alten Freunden. Der Abend, er bleibt immer in mir, in dir, und wir in ihm. Die Sterne lächeln uns an und schweigen. Ein Geheimnis zwischen uns und den Sternen, unergründlich.

Und doch ist’s ein Abschied. Wenn auch nicht heute, so morgen, übermorgen. Sagen wir Tschüss zu den Sternen, zu dem Magischen Ort und zu dem Zimmer, dem Haus, dem Bett, der Wand, den Lichtern. Dem kleinen Sternenhimmel über dem Bett, der vielleicht anderswo auftauchen wird.

Tschüss und vielleicht auf Wiedersehen – doch versprechen können wir’s nicht.

°

°

Viele schöne, bewegende Erinnerungen nehmen wir mit. Die schlechten, schmerzlichen Erinnerungen, die meist einsam, manchmal gar blutend; ich versuche sie hier zu lassen, zurück zu lassen. In dem Zimmer – doch nicht für wen anders. Nimm das Gute mit, bewahre so viel wie möglich davon in deinem Herzen auf, und lass das Schlechte los. Leicht gesagt doch so leicht tut sich’s nicht.

Diese letzte Nacht, dieses letzte Wochenende mit dir hier, magisch, wunderschön. Mein Kissen riecht nach dir, ich möchte es einfrieren. Doch löst sich auch der schönste Duft irgendwann auf. Doch das Kissen nehme ich mit, glücklicherweise.

Deine Hände in meinen, deine Arme um meine, um mich gelegt, möchte ich einschlafen. Den Stress vergessen. Den Umzug. Die Achterbahn. Vergessen wie ich bin, vergessen die Probleme und was Vergangen. Ein Moment. Für dich, für mich. Fern von allem, was schwierig ist. Fern vom Reich der Tränen, fern von Problemen, Stürmen, die über unser Leben ziehen, dem täglichen Wahnsinn. All das vergessen, lass es los. Einen Moment Hoffnung, einen Moment nur Liebe.

Nur Liebe und einander Haben. Egal was war, egal was ist und was kommt.

°

°

Halte an ihm fest, halte mich fest. So wie das Meer und der Felsen. Er löst sich im Meer auf und das Meer in ihm, doch bleiben beide sie selbst. Das Meer, nass, kalt und manchmal warm, manchmal schwach und manchmal gewaltig, manchmal weit weg und manchmal ganz nah. Es hat Energie, hat sie aber nicht immer wenn sie sie braucht, und keiner vermag diese Energie zu kontrollieren. Keine Menschen, keine Felsen, kein Himmel. Nicht mal das Meer selbst vermag dies. Der Felsen fest, oft auf den ersten Blick unnahbar, doch keiner weiß wie tief er reicht, wie schwer er ist und was in ihm verborgen. Doch genauso geht es dem Meer.

Es schlägt gegen viele Felsen, gegen kleine Steinchen und gegen Sandbänke. Doch in einem Felsen kehrt es immer wieder zurück. Bei ihm bleibt es. Ich hoffe für immer. Der Felsen und das Meer. Der magische Ort. Die Sternschnuppen.

°

°

Das „I love you“ an der Wand. Eines der wenigen Dinge, die ich noch nicht abgehängt habe. Und ein Foto von uns. Und Lena, du weißt schon, bei mir.

Danke dafür.

Und Danke, Gott, dafür.

Für den Halt, ein bisschen,

in einem stürmischen, scheinbar wurzellosen

Leben.

„air“

Atme.

Atme, verdammt!

*

Atmen wird mein bester Freund.

Was willst du sonst auch machen?

*
Ich würd so gerne einfach alles rausatmen…. es rauspusten und frische, saubere neue Luft ziehen, die nicht von irgendwas geprägt ist sondern sich einfach dazumischt und … sich anpasst?

Reinen Sauerstoff….

*
Atme…

αʟʟ ı cαп ɔσ ıƨ κεερ вяεαтнıпɢ…

The storm is coming but I don’t mind.

People are dying, I close my blinds.

All that i know is I’m breathing now.

I want to change the world…

instead I sleep.

I want to believe in more than you and me.

All that I know is I’m breathing.
All I can do is keep breathing

now…