Update (10.Juni) – sowas wie Tagebuch

Ich bin grade auf dem Weg  nach Hause und dachte, ich lass euch mal was da.

Unsere Facebook-Seite hat schon über 200 Likes und das in den wenigen Tagen – erstmal ein fettes Danke an euch alle dafür 🙂

Meine Woche war anstrengend. Es war nicht besonders viel aber eben normal viel. Die letzte Woche war ich psychisch richtig am Arsch, was sich auch noch auf diese Woche auswirkte. Heute ist der erste Tag wo es mir wirklich einigermaßen ganz gut geht und es auch relativ konstant bleibt.
Das ständige auf und ab ist schon sehr anstrengend und manchmal fühlt man sich so beschissen, dass man denkt, es geht nicht mehr weiter und man will die nahe Zukunft lieber gar nicht erleben. Und trotzdem wacht man jeden Tag wieder auf.
Und da ich das tue, scheint das irgend ein Grund zu haben. Dass ich noch hier bin, scheint irgendein Grund zu haben. Zumindest soll ich derzeit nicht tot sein, denn da gabs mehr als genug Gelegenheiten, mich sterben zu lassen.
Also bin ich hier. Und frage mich wieso und was ich mit meiner Zeit anfange.
Da ich (wie manche wissen) auf Hilfe im Alltag angewiesen bin, bleibt mir nicht ganz so viel übrig.
Und ehrlich gesagt, habe ich noch keine Antwort gefunden. Zumindest derzeit kein Plan wo’s hingeht. Zurzeit investiere ich Einiges in den Blog und in unsere Facebook-Seite, wo wir gute Kontakte am aufbauen sind.

Es ist nicht so, dass ich den ganzen Tag Zuhause sitze und überlege was ich machen soll. Ich geh Arbeiten, zum Sport, zu den Therapien, gelegentlich zu diversen Ärzten (leider) oder einkaufen, und manchmal schaffe ich es, Freunde oder Familienmitglieder zu sehen, wenn auch eher selten, besonders letzteres.

Ich weiß nicht ob ihr das kennt. Man will was machen. Eigentlich macht man viel und eigentlich funktioniert man gut. Vielleicht bleibt hier und da mal ein Funke zeit für sich selbst, wo man versucht sich auzuruhen, Filme schaut oder unter Umständen sich zuballert, oder anderweitig die stärksten Schmerzen betäubt. Ich hoffe nicht, aber ihr wisst was ich meine.
Eigentlich macht man ständig was und trotzdem fragt man sich, ob das alles ist?? Zieht das Leben nicht irgendwie an einem vorbei?? Deine Zeit läuft ab und du bist ständig am machen. Aber wohin führt das ganze? Wo soll das hin führen, wo willst du hin???
Ich weiß nicht was für ein Leben in meiner Zukunft ist. Wie alles wird. Keine Ahnung. Jeder sagt man hat es selbst in der Hand. Gibt es da einen Unterschied  zwischen Kranken und Gesunden? Zwischen Behinderten und nicht-behinderten? Und wenn ja, welchen?
Haben auch wir es in der Hand oder nur die „Normalen“, die Gesunden oder Fitten? Haben wir nur einen kleineren Spielraum? Man sagt mir, dass ich in einigen Bereichen nie arbeiten können werde, dass ich einige Dinge nie tun können werde. Aber wie ist es wirklich?  Was ist drin und was nicht?

Kein Wunder, dass so viele von uns Drogen ballern. Sich zuballern bis die scheiß Gedanken aufhören, bis der verfickte Schmerz endlich weg ist. Zumindest für paar Stunden. Wenn man keine gute Perspektive hat, wenn andere nicht an einen glauben, ist es schwer die Realität zu ertragen. Und selbst an sich zu glauben. Die Drogen geben einen irgendwie halt. Was man kennt, auch wenn es schlecht ist, gibt einen manchmal unheimlich viel Halt. Mamchmal zu viel um Loszulassen. Egal ob Pillen, Pulver, Gras, Klingen, Alkohol, Kippen oder Mehrere zusammen. Zocken, Sex, Medikamente, nur Arbeiten, egal. Jeder hat irgendetwas, das ihn den Schmerz nimmt oder vergessen lässt. Es gibt sogar Leute, die sich ins Lernen flüchten. Keine schlechte Tätigkeit, aber wenn mans übertreibt für die Psyche nicht viel weniger Selbstzerstörerisch wie harter Stoff.
Aber müssten wir nicht viel mehr an dem Schmerz selbst arbeiten als an den Folgen des Schmerzes (Depression, Selbstverletzung, Drogen ….)?

Ihr könnt mir gern schreiben oder kommentieren, wie es euch damit geht, wie ihr das handelt oder wenn ihr es vielleicht nicht handeln könnt. Wie seht ihr das Ganze? Welche Tipps habt ihr für Andere?

Unsere Facebook-Seite, die mit dem Blog gewissermaßen gekoppelt ist:

Name: Lebenswege mit: Depression, Dissoziation, Sucht, & mehr.

Oder: Facebook.com/LebenswegeDDS

***

Also dann

Genießt euren Abend noch & verbringt ein Schönes Wochenende ♥

Bleibt sauber (;
-Janey

Dich zu lieben tut so weh

Ich weiß nicht was mit uns passiert ist…
Wenn wir Zeit verbringen tut mir das meistens gut aber du weißt es nicht. Du weißt nicht mehr was dir gut tut und was nicht. Du weißt nicht mehr was du willst.
Du sagst du bist verletzt aber weißt nicht wovon.

Ich sage dir alles. Dich zu lieben tut so weh. So unheimlich weh ich kann es manchmal kaum aushalten. Ich kann manchmal nichts essen, nichts machen, habe Schmerzen. Die Schmerzmittel helfen kaum und lindern nur den körperlichen Schmerz. Und dass wir keine Lösung finden lässt den Schmerz anhalten.
Es schmerzt so, ich weiß nicht wohin. Ich überlege mir oft ob ich mich einweisen soll. Ob ich wieder in die Klinik gehe. Das wird mir alles zu viel. Ich weiß nicht ob unsere Situation einfach eine Krise ist, die jedes Paar hat. Oder ob alles vorbei ist.
Ich liebe dich aber liebst du mich wirklich? Sind wir so verschieden?

Ich sage dir viel, ich sage dir auch wie ich leide. Und selbst das lässt dich kalt. Kannst du etwas empfinden?

Du sagst es tut dir Leid. Aber das sagst du nur damit ich dich in Ruhe lasse. Glaube ich. Eigentlich weißt du nicht was dir Leid tut. Was dir gut tut.

Früher warst du der Grund dafür clean zu bleiben, und nach vorne zu schauen. Jetzt ist unsere Beziehung mein größtes ungelöstes Problem, der Grund oder der Auslöser warum ich betäuben muss. Warum ich anders nicht aushalten kann.

Ich zergehe an dem Schmerz. Ich weiß nicht wie lange das noch so gehen soll. Nichts anderes passt in meinen Kopf.

Es ist so schmerzhaft dich zu sehen, was selten ist, und dir dann nicht mal nahe sein zu können.

Sind wir uns fremd geworden? Ich weiß nicht mal viel über dich. Du sprichst kaum. Und deine Prioritäten setzt du anders als ich. Was muss ich noch tun; was bewegt dich zum handeln, zum Sprechen???

Wie lange sollen wir noch kämpfen? Was sollen wir noch tun?
Vielleicht sind wir zu verschieden…

Ich dachte immer wir haben unsere eigene kleine heile Welt geschaffen. Durch die Dinge die jeder von uns früher erlebt hat und das was wir zusammen erlebt haben eine besondere Verbindung. Aber diese ist sehr schwach und sehr distanzreich zurzeit. Es bricht mir das Herz dir nicht nahe sein zu können. Es macht mich kaputt aber ich liebe dich und hoffe es wird wieder. Ich will all das nicht aufgeben.

Manchmal muss man loslassen was einen zerstört. Aber wir sind so weit gekommen. Wir hatten eine so gut Zeit. Das kann doch  nicht schon vorbei sein? Haben wir es nicht in der Hand?

Du sagst du hoffst, dass es wird. Aber du weißt nicht. Du weißt nicht ob du es glaubst. Und wenn sind es leere Worte. Fast gezwungene Worte.

Du fehlst mir so.
Ich habe riesige Angst dich zu verlieren.
Aber vielleicht
Vielleicht habe ich dich längst schon veloren und halte mich an einer Leeren Hülle fest.

Wann merkt man es? Wann weiß man es?

Gott allein weiß; wenn überhaupt jemand es weiß…. was wird… wie es werden wird.

Ich weiß nicht mehr.

Viel Gefühl = viel Leid

Ich schreib‘ es raus
Schneid es raus
Schrei es raus
-Aus

***

Ich will nicht wieder was ballern
Mein Herz leidet schon
Unter meinen normalen Medikamenten
Die Zeit kommt so oder so wo ich wieder mehr nehmen muss
Ob ich will oder nicht
Um die Schmerzen auszuhalten
Weil mein Gehirn sonst die Verbindung zu meinem Körper und zu meinem Bewusstsein kappt
Und dann merkwürdige Dinge passieren

Aber die seelischen Schmerzen
Die betäubt es nicht
Nur Kaum, nur zu wenig, viel zu wenig

Ich muss sie betäuben um sie ertragen zu können
Um überleben zu können
Ich versuchte nicht so viel zu schneiden
Es ist schwer es zu unterbrechen
Und die Leere danach, wie bei allem, lässt sich auch nicht ausfüllen damit
Es hilft mir und macht mich gleichzeitig kaputt
Ich übertrieb es aber dachte ich hätte es im Griff
Hätte es in der Hand was ich tue und was ich lasse
Dabei ist das schon lange nicht mehr so

An manchen Tagen geht es gut
Wochenlang schaff ich es mittlerweile ohne SV, zurzeit zumindest.
Normalerweise mittlerweile sogar immer mehrere Monate ohne Schneiden, mehrere Monate zwischen den Rückfallen (die danm aber richtig kommen), nicht immer ganz ohne sv aber ohne das extreme Schneiden,
aber gerade nicht durch den ganzen Stress, gerade nur wenige Wochen dazwischen.

Das ist wenig Zeit im Vergleich zum vergangenen Jahr, eine schlechte Quote.

Im Vergleich zu vor 2 Jahren etwa normal, abee im Vergleich zu 3-4 Jahren und vorher immernoch sehr viel Zeit. Sehr viel Zeit sv-frei im Vergleich zu damals. Ohne mehrmals täglich kam ich nicht durch den Tag oder die Woche, oder durch die Jahre.
Die Rückfälle haben sich wenigstens gut reduziert und ich will dass es so bleibt.
Kaum einer versteht das und weiß wie hart es ist, dahin zu kommen. Kaum einer weiß wie viel Kraft es kostet und schätzt es. Aber schneiden verurteilen dafür die meisten.
Meine beste Freundin versteht es ein bisschen und sie sagt mir manchmal wie toll es ist dass ich länger clean bin.

*

Ich hab so große Verlustängste
Ich weiß immernoch nicht wie ich damit umgehen soll
Wir versuchen zu kämpfen aber so bringt das nix, ist zumindest mein Eindruck
Wir bewegen nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte

Wo wir zusammen gewohnt hatten, hatten wir so eine gute Zeit
Es war nicht alles Gut aber wir hatten einander und die meiste Zeit hatten wir auch die Kleine
Als sie starb stand er so hinter mir, hat mit mir getrauert
Wir haben so viel zusammen gemacht, erlebt, waren immer füreinander da

Jetzt ist es anders, wir wohnen schon lange nicht mehr zusammen, ja.
Aber so entfernt haben wir uns nur die letzten Monate.

Jedes Mal in der Therapie das Gleiche Thema. Kurzfristig hilft das aber langfristig kriegen wir es doch nicht hin, zumindest nicht dadurch.

Ich fühle mich so allein.
Ich weiß nicht wann ich mich das letzte mal einem Menschen ganz anvertraut habe, alles raus gelassen habe und erzählt. Geweint, getröstet worden.
Ich glaub es war bei Ihm aber es ist schon lange her. Ich sagte ihm, dass ich noch nie so eine intensive Bindung und Beziehung zu einem Menschen hatte, und es stimmte. Meine vorherigen Beziehungen waren zwar teilweise lang, aber nicht so intensiv. Er weiß über alles Bescheid zumindest damals. Ich weiß nicht wie er fühlt. Ob er das merkt. Ich denke ja. Aber wahrscheinlich nicht so intensiv.

*

Man sagt, wenn man ein Herz malt, ist immer eine Hälfte größer als die andere.
Es ist unmöglich, von Hand ein Herz zu malen, dessen Hälften exakt gleich groß sind.
Warum?
Weil einer der beiden Patner in einer Beziehung immer mehr liebt als der andere.

Und wo viel Gefühl ist, da ist auch viel Leid.

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*

Das ist nicht die Ursache aber es erklärt warum es mir so schlecht mit der Situation geht, denke ich. Warum er es weniger abkriegt als ich. Aber auch weil ich leider die gestörtere von uns beiden bin, bei der ohnehin mehr schräg läuft und die ohnehin mehr Probleme hat. Das ist alles ein Gerüst. Und wenn eine Ebene schief ist, sind es die anderen auch.

**

Fly away, little hopeless soul

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„Wir kriegen das hin“

„Wir kriegen das hin“…. sagt man doch so, oder?
Wenn man irgendwelche Probleme hat, Differenzen zwischeneinander, Stress, Herausforderungen… entweder man gibt miteinander auf oder man sagt „Wir kriegen das hin“. Klingt gut und irgendwie beruhigend. Aber so einfach wie es klingt ist es dann doch nicht…
Nur zu oft wird aus einem einstigen „Wir kriegen das hin“ ein „ich weiß nicht, ob wir das noch hinkriegen“ und später ein „es geht nicht mehr.  Tut mir Leid.“ Wir SAGEN „wir kriegen das hin“ aber was denken wir? Wir hoffen, es zu schaffen, aber was wissen wir eigentlich?

Ich habe es selber erlebt, mehrmals. Aus einem „Läuft doch gut“ wird ein „Wir kriegen das hin, es wird wieder.“ Auch wenn keiner weiß, wie er/sie das konkret anstellen soll. Es dient mehr zur Beruhigung, zum zeitweiligem Aufatmen. Und irgendwann, vielleicht schon ein paar Wochen, vielleicht auch erst ein halbes Jahr oder Jahr später… steht man dann vor dem Aus. In meinem letzten gescheiterten „Wir kriegen das hin“-Fall ungefähr ein halbes Jahr später.
Wenn man so oft ein „Wir kriegen das hin“ gesagt bekommen und selbst gesagt hat, es so ist doch gescheitert ist, verliert dieser kämpferisch optimistische Satz fast gänzlich seine Bedeutung. Im Gegenteil: Wenn man ihn hört, weiß man, wie schnell danach es vorbei sein kann. Keine Beruhigung mehr, Hoffnung ja aber glaub ich auch daran?
Der Satz ändert im Grunde nichts. Meistens zumindest. Man redet sich ein, dass es wieder wird, dass die Zeit für einen spielt und sich alles ‚wieder einrenkt‘.
„Wir kriegen das hin“… irgendwann nur noch ein leerer Satz, der seine Bedeutung verloren hat, entsprungen aus Verzweiflung, Sorge, Angst und Planlosigkeit. Man könnte fast sagen, die Bombe tickt.
Und ob man sie rechtzeitig entschärfen kann, oder lieber in Deckung geht, bleibt offen…

..ein kleiner Schwarzer Fleck aus Furcht, Zukunftsangst und schmerzender Liebe.

***
aus: Silbermond feat. Curse
-‚Bis zum Schluss‘

Und natürlich seh ich das Schöne
und bisher überwiegt es,
Gott weiß, ich lieb dich,
und halt fest,
egal wie schwer die Kritik ist,

Doch auch ich hab begrenzte Kräfte,
es gleitet aus meinen Händen,
Versuch meine Emotionen
noch zu kontrolliern und verdrängen,

Ich will Chancen geben,
noch mal und nochmal,
wir habn es verdient,
Es wär Katastrophal
im Streit und Affekt
diesen Strich zu zieh’n,

Doch ich kann nicht mehr länger Kämpfen,
ich kann nicht mehr länger stehn,
Und ich kann nichts mehr für uns tun,
Wir zwei werden untergehn.

Vielleicht haben wir uns überschätzt,
gehofft dass aus den Differenzen Liebe wächst,
doch ich weiß nicht ob das reicht,
Wieviel Zeit uns noch bleibt,

Es kommt wie’s kommen muss,
doch wenn es sein muss,
Kämpf ich bis zum

.Schluss.

Tagebuch? Mai ’16 (16ter)

Ich weiß, ich blogge in letzter Zeit wieder öfter… Vielleicht bleibt das ja erstmal so 🙂

Das Wochenende bei Ihm war besser als ich es erwartet hatte… okay Freitagabend war nicht so gut… aber Nachts ging’s dann und Samstag lief besser. Seine neue Wohnung ist voll schön und auch recht groß. Im Laufe der Zeit werden noch zwei Leute einziehen aber bisher wohnt er alleine. Ist auch cool, zu zweit ne ganze Wohnung zu haben, inklusive Badewanne (die ich aber noch nicht benutzt habe) & Balkon (*rauchen*). Ich wünschte, wir hätten es noch mehr ausgenutzt aber es braucht eben seine Zeit. Bzw ich brauche irgendwie meine Zeit, an ihm hätte es nicht gelegen^^ *haha*

*

Überraschenderweise hat dann noch meine Bestyy bei mir übernachtet bis Sonntag. Haben sie auf der Rückfahrt direkt mit zu mir genommen. Es war der Hammer. Wir waren irgendwann so high dass keiner mehr wirklich entziffern konnte, was wir zu sagen versuchten und waren bis spät in die Nacht auf und das obwohl wir nicht sooo zu waren 😀
Und am nächsten Morgen waren wir sogar gar nicht mal so abgefuckt wie wir es erwartet hätten. Ist auch alles glatt gelaufen, nichts schlimmes passiert – im Gegenteil, es war megaaaa. Und wir hatten soo Spaß, das hatte ich glaub lang nicht mehr… Am nächsten Tag haben wir noch Butterfly Effect 1&2 geschaut. Hab ich schon 3mal gesehen – Super Filme.
Auf jeden Fall Widerholungsbedarf!!

*

Das lange Wochenende tut auch echt gut… dass wir heute noch einen Tag haben, runter zu kommen & auszuruhen. Für den nächsten Drehtag des Projekts (übernächstes Wochenende) hab ich noch nicht ganz grünes Licht. Ich soll es am Dienstag nochmal mit meinem Bezug abklären, ob das klar geht. Ich hoffe es, denn ich habe schon sozusagen zugesagt und freue mich irgendwie.

*

Heute (Nacht) habe ich dann mal wieder V wie Vendetta geschaut… ich liebe diesen außergewöhnlichen Film einfach! Und gerade, wo ich das hier schreibe, spielen meine Lautsprecher zufällig Tchaikovsky’s Overture 1812 (das Lied zu Beginn des Filmes, wo V das Old Bailey sprengt und zu Ende des Filmes).
Viele sagen, V sei ein Psychopath. Für mich ist er das nicht. Er hat seine eigenart, ja. Aber die hat jeder Mensch. Irgendwie ist er eher sowas wie ein Held. Ich kann seine Handlungen nachvollziehen und finde mutig, was er tut. Abgesehen von den ganzen Zitaten, die wie Butter durch die Kopfhaut ins Gehirn gehen (ja, Butter geht eigentlich nicht ins Gehirn, auch wenn sie lipophil ist). Meine Freundin versteht das… sie liebt genauso diese Vorzüge des Filmes.

***

Morgen Beginnt meine Arbeitswoche wieder… diesmal etwas kürzer aber dennoch ein wenig herausfordernd.

Was mich aber gerade mehr beschäftigt, ist der Typ, dem ich Freitag begegenet bin. Im Grunde begegenet man jede Minute 20-40 Menschen wenn man durch die Shoppingmeile oder generell Innenstadt wohnt. Zumindest bei so einer hohem Bevölkerungsdichte. Aber manchmal hat man Begegnungen, die einem nicht aus dem Kopf gehen. Wie mit dem einen Typen am Freitag. Es gibt in jeder Stadt solche Plätze (oft auch mehrere), wo sich häufig Gruppen Punker, Junkies, manchmal auch Rechtsradikale, Emos usw aufhalten. Wo mitunter durch hohen Alkoholkonsum des öfteren etwas eskaliert oder die Polizei aufkreuzt. Das gehört einfach zu der Stadt. Ich habe mittlerweile kein Problem mehr damit, auch wenn es früher erstmal gewöhnungsbedürftig war (wenn man eine größere Stadt nicht gewohnt ist). Eigentlich finde ich schade, dass ich nicht mehr Kontakt zu den Menschen habe, nicht wirklich weiß wie es so läuft unter ihnen. Ich kenne nur sehr wenige und die ich kenne, kenne ich nicht von diesen Plätzen sondern aus anderen Orten und Institutionen.
Naja, eigentlich wollte ich was über den Typ schreiben. Er begegnete mir, und fragte mich, ob ich „Sven“ gesehen habe… ich kannte keinen Sven auf diesem Platz, sagte sorry und verneinte freundlich. Was mir aber aufgefallen ist, er hatte eine schwarze weitere Regenjacke an (er wirkte auf mich wie ein netter Typ, der leider auch ein Drogenproblem hat). Die jacke ging bis zu den Handgelenken… sein eines Handgelenk inklusive Hand war bedeckz von verschmiertem, abgetrocknetem Blut, das offensichtlich aus dem Ärmel kam. Woher das Blut kam, konnte man nicht lokalisierej aufgrund der Jacke. Dass es bereits getrocknet war und der Junge keine Eintrübung seines Bewusstseins vermittelte, war schonmal gut. Trotzdem beschäftigte es mich, und als er weg war, fiel mir ein, dass ich ihm am liebsten hätte anbieten solle, nach der Wunde / den Wunden zu sehen. Nadeln richten nicht sowas an, das ist klar. Was / Wer es angerichtet hat, weiß ich nicht. Aber ich weiß, dass solche Menschen häufig kein Geld für Ärzte oder Verbandszeug haben. Weil ich aber fast immer gut ausgestattet mit sowas bin und eine frühere Ausbildung &viel Erfahrung in dieser Richtung habe, hätte ich ihn sicher helfen können. Ich arbeite mittlerweile nicht mehr in diesem Bereich und darf es ohne Auffrischung auch nicht tun. Ich hätte ihn nicht nähen können bzw dürfen aber fürs klammern & ersthilfliche Wundversorgung hätte es allemal gereicht. Ich habe seinen Freund Sven nicht gesehen, aber hätte die Wunde versorgen können. Mehr als die körperliche Hilfe wäre wahrscheinlich sogar die psychische Hilfe gewesen. Das wissen, dass es jemanden gibt, der sich um ihn kümmert. Der seine Wunden sieht, der ihn nicht verurteilt für was er ist oder was er tut. Vielleicht hätte ich ihn von Jesus erzählen können.

Und unlängst das Gefühl, selbst zu wissen, wie es ist, hilflos unter Menschen umherzugehen, keine Hilfe erreichen zu können. Allein zu sein, vergessen, ihnen egal zu sein.

Ich hätte ihn so gern geholfen, ich kann damit nicht sein Leben reparieren und ihm auch keine Wohnung bieten. Aber manchmal sind es die kleinen Gesten, die einen Hoffnung schöpfen lassen.
Er war weg, ich konnte ihn nicht mehr sehen. Ich weiß nicht ob ich ihn nochmal begegne, wo er gerade ist. Wie es ihm geht, ob er noch lebt.

Was mir bleibt sind leere Bilder und die Schatten an der Wand.

-Callejon (Bevor du gehst)

Macht’s gut
Bis Bald
Janey

Stay cleeeany

Clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben….. nicht verkacken….
ich übernachte morgen bei meinem Freund… sehe ihn zum ersten Mal seit drei Wochen… zun ersten Mal in der neuen Wohnung… klar wird es ne Umgewöhnung.. aber ich will es nicht verkacken. Ich hoffe, es wird jetzt besser mit uns…
Ich bin motiviert zu kämpfen.
Aber es ist auch hart clean zu bleiben UND den Stress irgendwie zu managen. Den Stress von der Arbeit & so aber besonders Stress mit ihm ist das schlimmste für mich. Stress mit meiner Besten wäre auch schlimm aber wir haben nie richtig Stress. Ich weiß schon, warum sie meine Bestiii ist ♥
Falls du das hier liest: Hab dich lieb 😉

Einerseits is das ganze irgendwie hart und ich bin froh erstmal Wochenende zu haben also ab morgen. Und dass es hoffentlich besser läuft. Das letzte Mal bei ihm übernachten war echt furchtbar zumindest am ersten Tag und unsere Treffen in letzter Zeit auch eher schwierig und traurig als aufbauend…
Ich glaub das liegt in meiner obligatorischen Frühlingskrise. Habe das leider zu spät kapiert aber es wäre logisch. Die letzten Jahre nämlich auch im Frühjahr ne fette Krise gehabt mit allem drum und dran, die dieses Jahr endlich etwas schwächer ausgefallen ist.
Meine Therapeutin (der ich noch nicht besonders vertraue aber in Not doch mal was erzähle) unterstützt diese Theorie; warum auch immer. Und sie sagt, dass es wichtig ist, dass ich ihn treffe und wir länger Zeit verbringen also übernachten.
Aber ich muss so halbwegs stabil dafür sein. Ich kann nicht mitten in der Nacht nach Hause (in meine Gruppe) wie sonst im Notfall. Weil das weiter weg ist. Müsste dann in die Notaufnahme stationär gehen und alleine (außer mit ihm) aber da ist alles so fremd und die Ärzte sind so unnett man fühlt sich so schlecht wenn man an einen genervten Arzt gerät. Also lieber nicht ins KH. Lieber irgendwie stabil sein, clean bleiben, bei ihm übernachten und versuchen die Zeit zu genießen. Ich weiß nicht ob es gut wird aber es wäre schon sehr cool wenn es „Okay“ wird und ich danach nicht extrem aufgewühlt, ängstlich, depresiv und angespannt bin.

Aber eine coole Sache gibt es auch und ich freue mich grade irgendwie drauf auch wenn es mir Angst macht. Ich bin wieder zu einem Dreh geladen worden. Schon in 2-3 Wochen. Die Organisatoren haben mich über die Kartei kontaktiert und nach einem kurzen Wortwechsel sagen sie, es war sehr schwer so jemandem zu finden und ich würde sehr gut passen. Keine Ahnung warum 😀
Es wird diesmal ein kürzerer Job aber wichtiger ist mir, dass wir Spaß haben, praktisch ist aber auch, dass sie für den kompletten Aufenthalt aufkommen. Obwohl es ne kleinere Sache ist, kriegen die auch Outfits und Styling gemacht (die sollten gaaanz viel Camouflage einpacken *harhar*). Wird bestimmt ne coole Sache. Ich hoffe nur, dass meine Menschen sich nicht querstellen oder die Ärzte&Therapeuten irgendwas dagegen einwenden. Manchmal suchen die irgendwas zu bearbeiten wenn ihnen langweilig ist, habe ich das Gefühl.

Positive Bluttests blablablaaa… noch mehr Bluttests blaaa…. Medikamente erhöhen blablablaa… Rausfliegen, Mitarbeiten blablablaaa… und seine Ruhe hat man nie egal ob man will und egal ob man mittlerweise längst volljährig ist…

Naja egal 😀 kommt schon rum irgendwie^^ würde mich echt freuen wenn mal wieder was klar geht, auch wenn ich nicht weiß ob alles klappt.

Ich halte euch auf den Laufenden
-Naja vielleicht 😉

Tanz auf der Klinge

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Der Tanz auf der Klinge
Der Strick um mich herum
ich weiß es
Ich kann nur verhindern, dass er mich zerquetscht
zumindest nicht sofort

Aber gleichzeitig sitzt er so fest
Der Strick an der Klinge
Kann ihn nicht ausziehen, nicht herausgleiten

Nur auf der Klinge tanzen
von ihr kontrolliert

Sie kann mich nicht töten, jetzt
Und doch sind wir dem Tode geweiht
Sie wird mich töten?
Wenn irgendwann die Klappe zu geht
ist es zu spät

Es stirbt, wer drin ist
Sie spaltet die Geister
Genauso wie die Körper
Das lebendige Fleisch
leblos danach

Gib mir bitte noch Zeit
Halte die immertickende Uhr an
Habe Geduld

Der Kampf mit dem Strick ist so hart
Die Front im Krieg gegen die Sucht stürmig
So hoffe ich es irgendwann zu schaffen

Der Tanz auf der Klinge
Der Kampf mit den Schnitten
Meist gewonnen, oft verloren,
zieren Narben meine Haut
Oder was davon übrig ist

Überleben, ja…
Um welchen Preis?

Der Preis der „Freiheit“
ungeahnt
Im Inneren verborgen
Durchdringt jede Schicht
fließt es heraus
Freiheit oder Gefangen?

Der Kampf zu hart.
Der Berg zu hoch.
Meine Kraft zu Ende.
… ist es?

…zu viel zu tun
Zu viel zu lassen
Hangelst dich von Trip zu Trip
Von Entzug zu Entzug
Von Kampf zu Kampf
Lässt du immer mehr Krieger auf dem Schlachtfeld zurück
Immer mehr Blut
Wie lange noch?

Ein Weg ohne Ende
Im Pendel der Sucht

dichter Nebel aus den Geistern
Den Geistern der Verletzungen
betäuben so schön
lindern den unendlichen Schmerz

„Überleben“
doch ist es kein Leben,
höchstens ein „über“
doch eher ein unter
Es geht Bergab
Die Anziehungskraft zu stark..

ÜberUnterleben –

Mein Schicksal in deinen Händen
Mein Herz gefangen in der Sucht

Sei mein Zuhause
Hole mich wenn es zu Ende geht,
Wenn meine letzte Kraft weicht,
Wenn alles sich auflöst
Und der Druck auf meiner Brust meinen Atem für immer lähmt

Und Mein Herz stoppt.

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Verzeih mir.

Für Lea, die viel zu früh ging..

Ich weiß nicht, ob du das hier liest. Ob das hier jemand liest, der dich kannte. Der vielleicht auch mich kennt, doch dies ist unwichtig.
Ich habe gerade ein Video gesehen, wo du mit drauf bist. Mit Menschen, am Tanzen auf einer Veranstaltung. Kein ganzes Jahr später bist du gesprungen. Von der Talbrücke und nie mehr zurück gekommen.

Im Internet nur ein paar wenige Todesanzeigen zu finden. Weiter nichts. Kein Profil, kein Wort über deinen Selbstmord. Ich weiß,  dass deine Beerdigung gut besucht war. Dass sie vielen in Erinnerung bleibt und viele sehr geweint haben.
Leider habe ich alles zu spät erfahren. Als alles schon vorüber war. Du warst beerdigt und unlängst tod.

Du bist nicht der erste Mensch, in meinem Leben (in deinem Fall leider nur in meinem Bekanntenkreis) der mich/uns auf diese Weise verlässt und wirst vielleicht auch nicht der letzte sein. Ich kenne das Gefühl, den Drang, die Sehnsucht nach dem Tod, die oft größer ist als der Lebenswille. Gerade wenn man viel Leid erlebt und viele Probleme hat. Doch weißt du das?

Weißt du, dass du nicht alleine warst? Ich frage mich, wenn ich gewusst hätte, dass etwas los ist in dir drin, ob ich dich aufgesucht hätte bei dieser Veranstaltung. Oder vielleicht schon Jahre vorher wo ich dich gelegentlich aus Entfernung sah. Den Kontakt zu dir gesucht hätte. Vielleicht hätte es dir schon geholfen, zu wissen dass du nicht alleine bist. Alleine mit diesen furchtbaren Gefühlen, mit diesen Todbringenden Gedanken, mit den Depressionen und allen Problemen. Wer weiß wie lange du sie schon hattest. Wie lange du all das mit dir getragen hast. Unter der Last zusammen brachst. Vielleicht hätte es dir geholten vielleicht hättest du Hilfe bekommen.
Vielleicht hätten wir deinen Tod verhindern können. Ich wünsche mir selten in meinem Leben, die Zeit zurück zu drehen. Aber bei dir würde ich es mir so sehr wünschen. Für deine zarte verletzliche Seele.
Die Zeit zurück zu drehen wo du noch lebtest, mit dem Wissen dass du nicht OK bist auch wenn es nach außen hin so aussieht.
Eine Beziehung zu dir aufzubauen, mit dir gemeinsam Hilfe zu suchen.

Manchmal helfen Freunde einem mehr als Therapeuten und Ärzte. Klar sind die auch wichtig aber Freunde begleiten einen dahin und da durch, Freunde zeigen persönliches Interresse und fangen einen auf wenn ein weiterer Teil deines Herzens zerbricht.

Die Maske saß gut. Zu gut. Gut für andere aber schlecht für dich. Und somit am Ende noch schmerzhafter für andere.
Ich wusste nicht, wie es in dir drin abgeht, wahrscheinlich genau so wenig wie du es von mir wusstest. Aber hätte es was geändert wenn wir es wüssten? Ich hoffe es…
Vielleicht hast du mit keinem darüber gesprochen und von keinem anderen mitbekommen, dass es ihn ähnlich geht. Vielleicht fühltest du dich alleine damit… Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht wussten es manche aber der Kampf war zu hart. Der Sturm an der Front zu heftig, hat dich umgehauen. Ich weiß wie das ist. Die Hoffnung zu klein, zu zerbrechlich. Entwurzelt. Die Lügen des Todes und der Depressionen viel zu mächtig…

Wie fühlte es sich an auf der Brücke zu stehen?
Ich weiß wie es sich anfühlt, ein Ende vorzubereiten, kurz davor oder mittendrin zu sein, nur noch Sekunden bis alles vorbei sein würde.

Wie fühltest du dich als du an der Brücke standest? Was hast du gedacht? Hast du in den Himmel oder auf die Erde geschaut?

Ich weiß, dass du in einem christlichen Umfeld aufgewachsen bist. Ich weiß nicht ob du Jesus in deinem Herzen hattest doch ich gehe davon aus… andere waren so begeistert von dir.. hast du das nicht bemerkt oder konntest du es nicht sehen?

Ich hoffe, du bist nun im Himmel und bist gesund. Ich hoffe, du kannst jetzt die Liebe fühlen. Das Leben. Nicht mehr die Probleme, den Hass und das unendliche Leid.

Ich weiß, wie das ist, einsam zu sein und es tut mir so Leid, dass du es warst. Egal wie viele Menschen um dich waren, starbst du letztlich alleine. Auch wenn viele darunter litten, ein Loch in ihrem Herzen wie einst deins, konnte es keiner verhindern.

Ich stelle mir vor, wie Gott deine Seele im Fall auffängt, noch bevor dein Körper auf der Straße aufprallt und zerschmettert. Wie er seine Hand unter dich hält, deine Körperliche Hülle hindurch fällt aber deine Seele in seine Hand fällt, bleibt und dort aufwacht. Geborgen und warm. Unverletzt und Heil durch Ihn. Wie sie vielleicht mit Flügeln wie ein Engel empor steigt und sich von dieser Erde verabschiedet.

Ich wünsche es dir so sehr, Lea.

RIP. – Lea-Johanna G. ♡

SIAD 1.März „Self-Injury-Awareness-Day“ 2016

Heute am 1. März ist mal wieder Self-Injury / Self-Harm-Awareness-Day (SIAD). bzw. auf Deutsch ungefähr: „Selbstverletzung Bewusstseins Tag 2016“

Da ich diesen die letzten Jahre jedesmal sehr unglücklich verpasst habe, mir dieser Tag aber sehr am Herzen liegt, habe ich ihn mir für dieses Jahr extra eingetragen um ihn nicht WIEDER zu vergessen…. Nun ist er da und ich habe….. keinen vorbereiteten Post 😀
Naja, das wird schon.

^^^

AAAlsooo….

->Was ist das???
Einige von euch werden ihn kennen, die meisten allerdings nicht. Der SAID ist ein internationaler (weltweiter) Tag zur Förderung des Verständnisses von – und zur Aufklärung  über – Selbstverletzendes Verhalten. Kein schönes Thema; ein schwieriges Thema, was, wenn es ‚die falsche‘ Aufmerksamkeit bekommt, noch mehr persönliche Freiheit nehmen kann bzw noch schlimmer werden kann als es schon ist.

Beim SIAD geht’s aber nicht um die Verletzungen selbst, das wäre (denke ich) auch die falsche Aufmerksamkeit.

Es geht darum, über Selbstverletzendes Verhalten (kurz SvV) aufzuklären: Was ist es, wie entsteht es, wo kommt es her, warum machen manche  Menschen das, tun sie das überhaupt freiwillig / oder „aus Spaß??“, was geht in den Betroffenen vor, wie geht man damit um (als Betroffener wie auch als außenstehender) und was kann man dagegen tun?

Auch geht es beim SIAD darum, das Verständnis für Betroffene zu fördern. Verständnis für die persönlichen Probleme, die inneren Konflikte in denen sie häufig stehen, für die extremen Gefühle(&-schwankungen), und alles weitere was noch so dahinter steckt zu fördern. Nicht zu verurteilen sondern zu verstehen. Das ist schwer, wenn man das nicht von sich selbst kennt, doch verurteilen fördern meistens das SvV nur; Verständnis hingegen und für jemanden da sein, unterstützt Betroffene in ihrem Kampf gegen SvV. Aber um jemanden darin etwas unterstützen zu können und zu verstehen ist es widerrum wichtig das SvV an sich zu verstehen, wo wir wieder bei Aufklärung angelangt sind.

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Losing touch

I’m losing touch with the earth.
I’m losing touch with reality.

I’m slowly losing touch with humanity.

I’m losing touch with my body. With people. With all that’s around me.

Losing touch with everything I once felt.

I’m fading away without leaving the room.

*

Keine Worte. Es gibt keine Worte mehr.
In diesem Meer aus… undefinierbaren Wolken, schlechte Luft und merkwürdigen Dingen.

Hier gibt es keine Menschen mehr. Hier gibt es keine Sprache. Hier gibt es nichts was real ist. Fast nichts. Außer ein kleines Bisschen. Dieses kleines Bisschen. Was es auch ist. Es steckt in uns. Und es hält uns irgendwie am Leben. Zumindest am Überleben.

*

Aber was ist da noch?

Am Ufer, es ist alles dort, man kann alles sehen, so weit und so groß.
Aber hier, im Meer aus Nichts. Gibt es fast nichts. Nicht mal Paddeln, um ans Ufer zu gelangen. Das Meer zieht dich in die Tiefe, versucht dich zu ersticken, deine Lippen auf ewig zu schließen.

*

Doch dieses kleines Bisschen. Lässt einen irgendwann irgendwie wieder Luft holen und lässt einen ans Ufer gelangen. Egal in welchem Zustand aber lebendig.
Zurück ans Ufer. Zurück in die Welt. In die Realität, zumindest einen Teil von ihr.

Versprochen.