All of your pieces -(Gem)einsam.

„There’s too much smoke to see it.
There’s too much broke to feel this.
I love you, I love you
and all of your pieces.“
(Andrew Belle – Pieces)
**

Wir wissen gerade nicht, wie es weiter gehen soll. Der Umzug letztes Jahr lief gut und die Zeit danach sehr schwankend aber okay. Und jetzt ist alles ziemlich eingeklemmt und schwierig.
Das einzige was mich aufbaut, ist mein Freund, den ich immerhin manchmal sehen kann.

Ich bin übergangsweise bei Verwandten untergekommen. Keiner kann sagen, ob es in der WG wieder klappt. Und wann. Und wo ich hinkomme, wenn es nicht klappt. Wenn es wieder schlimmer wird, muss ich in die Klinik. Sagen sie.
Darum bin ich zurzeit hier, um das erstmal zu verhindern. Noch bis morgen.

Ich weiß nicht viel, ich hab keine Ahnung wie es weiter gehen soll. Und wo.
Und das kann mir auch keiner sagen.

Aber eins weiß ich. Gott geht mit mir. Und mein Freund hält zu mir. Und es gibt Menschen, die mich Unterstützen.
Den Weg muss ich selber gehen, meine Beine selber bewegen. Leider. Auch wenn ich nichts weiß. Und mich manche so viel fragen, ich keines davon beantworten kann.
Und auch wenn es sich so anfühlt;
Ich gehe nicht allein. Nirgends.

 

I love you, I love you.
…and all of your pieces.

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Gespräche -schwierige Themen

Ich muss das jetzt noch schreiben obwohl ich unbedingt schlafen gehen sollte…

***

Manchmal macht es einen riesige Angst, Dinge anzusprechen von denen man weiß, dass sie für das Gegenüber oder sich selbst sehr schwierige Themen sind. Oder sehr leidige Themen sind.

Man stirbt fast vor Unruhe während man auf die Reaktion des Gegenübers wartet.

Und man bekommt Bauchschmerzen wenn man das Thema durchkaut, vielleicht in einen deprimierenden Streit gerät,  die Anspannung vor dem Ergebnis ist nicht auszublenden.

Doch ist es verdammt wichtig, es anzusprechen. Denn wenn man das Problem versucht auszublenden, schön zu lügen,  es vielleicht mal irgendwann anspricht aber nur nebenbei und nicjt durch die Blume sondern durch einen ganzen Garten sodass es die Aussage völlig verfehlt…

…all das macht es nur größer. Wenn auch das Problem selbst sich nicht vergrößert, so scheint es immer größer zu werden, es wird immer angsteinflößender, die Ketten fesseln einen immer fester sodass man bereits blutet und es wehtut. Und zugleich ist die Panik größer als je zuvor…
…und letztendlich läuft es auf einen Abbruch hinaus. Ein Abbruch der zwischenmenschlichen Beziehung, eine Flucht aus der Situation, ein Beenden des gesamten Laufes…
Der Schatten des Problems wurde immer größer sodass man letztendlich an den eigenen Ketten erhang, am eigenen Erbrochenen erstickte; an der eigenen Wunde verblutete.
Weil man die Sache nicht anging.
Das Problem nicht sehen wollte bzw sich ihm nicjt stellen wollte. Den Mut dazu nicht aufbrachte.
Und kurz vor dem Ende wünscht man sich, man hätte es von Anfang an angesprochen.  Wie tausendmal leichter wäre das gewesen im Vergleich zu jetzt. Wie tausendmal besser wäre es gelaufen.
Doch nun ist es vorbei…

Jetzt bloß nicht deprimiert das Fenster schließen!
Im letzten Abschnitt habe ich doch nur verdeutlicht wie die Dinge sich früher oder später entwickeln wenn man NICHTS tut. Damit ihr versteht wieso NICHTS sagen letztendlich das Ende bedeutet.

>>>>>>>HALT! Es gibt doch auch noch die andere Option (die man vielmehr auch wirklich als jene bezeichnen kann).

Richtig – es ANzusprechen. Aussprechen geht da auch 😉

Am anfang dieses Posts ging ich schon einmal kurz darauf ein;
Jetzt habt ihr einen großen Teil, warum es so sehr wichtig ist, zu sprechen, verstanden.

Wenn man es anspricht… ja, vielleicht führt es zu einen Konflikt. Vielleicht auch nicht nur zu einen und auch nicht gerade einen Kurzen. Und natürlich ist es nicht gerade ein rosiges Gefühl über bedrückende, ausweglos scheinende Probleme oder peinliche und schmerzhafte Situationen zu sprechen.

Aber…
Es entlastet ungemein. Es mag sein dass man sich unmittelbar nach dem Gespräch schlecht fühlt weil man das Gegenüber zum Zweifeln gebracht hat oder deprimiert hat und es fast wieder bereut es angesprochen zu haben…
Trotzdem ist es ein unheimlich wichtiger Schritt für die zwischenmenschliche Beziehung und alle Beteiligten. Es macht Mut, die Sache anzugehen und tut gut darüber auch in Zukunft sprechen zu können. Es sprengt die Ketten und man kann wieder atmen und sich bewegen. Erleichtert durchatmen und für einen Moment die Augen schließen.

*

Auch ich durfte heute Nacht erfahren, wie gut es für die Seele ist, so etwas durch Gespräch raus zu haben. Und es ging mir vorher mit den Themen alles andere als gut, gerade während des Gespräches war mein Zustand auf dem Tiefpunkt.
Für meinen Partner (mein Gegenüber in diesem Gespräch) war es auch nicht einfach und auch er hat sich Gedanken gemacht.
Doch wenn man eine Zukunft mit der Person haben möchte, muss man da durch. Es ist schwer.  Aber nicht unmöglich. Und es schweißt einen noch mehr zusammen, auch das Vertrauen z.B. wächst.

Ich möchte euch Mut machen, auch schwierige Themen offen anzusprechen. Wenn ihr es ansprecht habt ihr immernoch tausendmal weniger zu verlieren als wenn ihr es schönlügt und es so weiter wachsen lasst.

Noch ein paar Tipps für euch:

*nehmt euch bewusst Zeit für dieses Gespräch, schaltet eure Handys/Computer ab (oder mindestens auf stumm) und zieht euch zurück, vielleicht auch in die Natur oder anderswo wo ihr gut reden könnt.
*Betet vor dem Gespräch zusammen oder alleine für das Gespräch (z.B. um Mut, Geduld, klare Gedanken, Kraft, überlegte Worte usw…). Das hat auch den Nebeneffekt dass ihr ruhiger werdet.
*Bevor ihr/du mit dem eigentlichen Thema loslegt, schafft einen vertrauensvollen&ehrlichen Rahmen für das Gespräch. Gebt euch Sicherheit, beruhigt euch gegenseitig und überlegt euch wie ihr während des Gespräches mit dem Anderen umgeht.
*Achtet auf Gesprächsregeln (einander zuhören,  ausreden lassen und Zeit geben, Ernst nehmen, nicht persönlich angreifend werden usw…). Eigentlich sollte so etwas selbstverständlich sein abrr gerade bei schwierigen Themen ist das ganz besonders wichtig, um das Vertrauen durch so etwas nicht zu beeinträchtigen.
*Haltet für weitere Fragen/Anmerkungen zu dem Thema die Kommunikationslinie offen. Das gibt euch gegenseitig die Sicherheit, dieses Thema jederzeit wieder ansprechen zu können und es wird euch nicht wieder so enorm viel Überwindung kosten.
*Ermutigt euch am Ende des Gesprächs, z.B. mit den Worten „Wir schaffen das!“ Oder „Gott geht mit uns!“ oder andere positive Leitsätze…

***

Vielleicht ist einer von euch gerade in solch einer Situation und bekommt durch diesen Blog den nötigen Schubs den es noch braucht.

Ich wünsche es euch.

Bei Fragen/Ergänzungen etc.. steht euch weiterhin meine E-Mail Adresse zur Verfügung.

Ein gesundes, gesegnetes und mit wertvollen Erfahrungen gefülltes neues Jahr 2014!

Eure Jane

Free Tiger!

***

„I used to bite my tongue and hold my breath
Scared to rock the boat and make a mess.
So I sat quietly,
Agreed politely

I guess that I forgot I had a choice
I let you push me past the breaking point
I stood for nothing
So I fell for everything

You held me down -But I got up!
Already brushing off the dust
You hear my voice! -You hear that sound
*Like thunder gonna shake the ground*
You held me down –But I got up!
Get ready ‚cause I’ve had enough
I see it all, I see it now

*

I’ve got the eye of the tiger, a fighter!
Dancing through the fire
‚Cause HE is my champion
And you’re gonna hear me roar!“

Louder, louder than a lion.
‚Cause HE is my champion;

*

~~~-And you’re gonna hear me ROOOAAARRR!!!~~~

 ~

bathing_tiger

🙂

little T.

Ich freue mich auf den Tag, an dem wir uns kennen lernen.

Ich male mir aus, wie du aussehen könntest und wie deine Persönlichkeit sich entfaltet hat.

Doch noch ist meine Vorstellung fern jeder Realität.

Sehen wir uns ähnlich? Welche Merkmale haben wir gemeinsam?

*

Ich weiß nicht, wieso es so kommen musste. Vielleicht werde ich das noch hier erkennen. Vielleicht auch erst, wenn ich bei dir bin.

Ich liebe dich, auch wenn ich dich noch gar nicht kenne. Ich sehne mich danach, dich in die Arme zu schließen, deine Gegenwart zu spüren und deinen Charakter entdecken zu dürfen.

*

Ich weiß, dass du es nicht leicht hattest in deinem kleinen Leben hier.

Vielleicht wäre das hier zu schlimm oder zu schwer für deine kleine, verletzliche Seele gewesen. Vielleicht auch nicht

-das weiß nur Gott.

Du hast ihn bestimmt schonmal gefragt, oder? Du hast ihn bestimmt auch schon oft Dinge über deine Familie gefragt, stimmts?

*

Ich bin froh, dass du jetzt im schönsten Schloss beim besten Papa wohnst, den es nur geben kann.

Du lebst in einer ganz anderen Welt -dennoch spüre ich dich, auch wenn du noch so klein warst, als Daddy dich hochgenommen hat.

Du hast nicht nur meine Welt verändert, auch wenn wir uns nie kennen lernen konnten.

*

Aber das holen wir nach :-*

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Du hast alles in mir geschaffen und hast mich im Leib meiner Mutter geformt. Ich danke dir, dass du mich so herrlich und ausgezeichnet gemacht hast! Wunderbar sind deine Werke, das weiß ich wohl.

Du hast zugesehen, wie ich im Verborgenen gestaltet wurde, wie ich gebildet wurde im Dunkel des Mutterleibes. Du hast mich gesehen, bevor ich geboren war. Jeder Tag meines Lebens war in deinem Buch geschrieben. Jeder Augenblick stand fest, noch bevor der erste Tag begann.

Wie kostbar sind deine Gedanken über mich, Gott! Es sind unendlich viele. Wollte ich sie zählen, so sind sie zahlreicher als der Sand! Und wenn ich am Morgen erwache,

…bin ich immer noch bei dir!

-Psalm 139, 13-18