Schatten & Druck

Ja…

ich melde mich mal wieder. Seit….halbem Jahr? Jahr? 2 Monate? Keine Ahnung, hab ja kein Zeitgefühl.

Naja irgendwie ist es so. Meine Seele ist durch das was in meinem Leben passiert ist, irgendwann auf allen Ebenen in tausende Teile zersprungen. Seit Jahren versuche ich, etwas davon wieder zusammen zu setzen, aber nichts davon passt auch nur ansatzweise zusammen. Ich weiß nicht mal, was davon ich eigentlich bin, wie ich bin, und was davon Dreck ist. Ich weiß nicht mal was wohin gehört. Wer ich mal war und wer ich geworden bin. Wohin das führt.

Es ist einfach kaputt. Und wir haben kein Plan.

In dieser Welt fühle ich mich Gott so fern. Und alles hinterlässt mich leer. So fucking leer. Und trotzdem ist da kaum Platz in meiner Brust.

Wenn ich im Krankenhaus bin, fragen sie mich immer ob ich in Psycho-Behandlung bin, Suizidabsichten hatte und/oder eine Klinik brauche. Ja ich bin in Therapie und zwar mittlerweile schon echt lange. Ich habe große Probleme. Und ich würde jedem mit seelischen Problemen oder Krankheiten auch zum Arztbesuch und Therapeuten raten. Aber ich merke auch, dass das alles gar nicht leicht ist. Und selbst wenn man schon jahrelang in Therapie ist, ist es schwer. Bei mir zumindest. Meine Therapeutin weiß nicht, was sie noch tun könnte. Sie kann sich vieles nicht erklären. Und ich kann vieles nicht sagen, weil ich keinem Menschen mehr vertrauen kann. Eine Hand voll Menschen haben das so zerstört; dass ich paranoid geworden bin und kaum meine Probleme erzählen kann. Nicht sagen kann, was passiert ist. Was wahrscheinlich der Ursprung meiner Sucht und des ständig wiederkehrenden Drucks ist. Der Ursprung des Kampfes in meinem Kopf, es zu verdrängen. Ich kann es ihr nicht sagen, weil sie dann fragt und ich ihre Fragen nicht beantworten kann. Weil ich nicht will, dass andere es wissen. 

Ich weiß nicht mal wieso. Einerseits grübel ich oft, anderseits vernebeln die ganzen Tabletten meinen Kopf sodass ich nicht wirklich klar denken kann. Und machen mich müde. Aber ohne würde ich nicht mehr schlafen und käme noch weniger klar.

*
Ich will nicht die sein, die ich bin. Ich weiß nicht wie ich sein will, aber SO nicht. Aber ich kriege es kaum hin, etwas zu verändern. Und dadurch, dass ich nicht mit Älteren darüber reden kann, ist es auch schwer passende Hilfe zu finden. Wenn ich nicht mal weiß, was da los ist, ist es noch schwerer für andere, es rauszukriegen. Momentan bin ich mehr verschlossen als offen. Und trotzdem krieg ich meinen scheiß Druck und die seltsamen Zustände einfach nicht geregelt. Und es gibt Dinge, wo andere einem nicht helfen können.

Man kann die Zeit nicht zurück drehen und mich woanders aufwachsen lassen. Gewisse Menschen von mir fernhalten. Wir müssen mit der Vergangenheit leben und die Gegenwart akzeptieren. Die Narben akzeptieren und alles was drum herum ist. Weiß nicht; ob ich das kann. 
Ich bin auf der Suche, aber ich weiß nicht, nach was. Oder nach wem. Und wie lange. 

Schlimmer, als Menschen die dich nicht verstehen, sind Menschen die denken sie würden dich verstehen. Menschen, die dir irgendwelche 08/15 Phrasen entgegenwerfen und denken, sie wissen was ich durchmache. Sie wissen gar nichts. Das was man von außen vielleicht sieht oder intepretiert, hat überhaupt nichts mit dem zu tun,was in mir ist. Eine Dunkelheit. Ein eigenes schwarzes Reich. Überall liegen Glassplitter am Boden. Da ist so viel. Zu viel. Was keiner je gesehen hat. Was ich nie jemanden erzählt habe. Weil ich das nicht konnte. Weil sie es nicht konnte.

Einerseits bin ich stabiler als früher, aber anderseits ist es schlimmer geworden und ich bin immernoch kaputt. Damals dachte man, es kann sich wieder besser entwickeln, kann weg gehen oder sich stabilisieren. Mittlerweile ist es chronisch und die Persönlichkeitsstörung zum Beispiel ist viel ausgeprägter und vielfältiger als früher. Und das merken nicht nur die Betreuer und Ärzte, ich merke das selbst auch aber ich bin in der ganze  Sache gefangen. Es ist wie ein Stahlkäfig um mich herum, den ich nicht durchdringen kann. Meine Sucht ist wie Ketten an meinen Füßen, die ich immer mitschleife und die mich nicht weggehen lässt. Ich habe zwar einen kleinen Freiraum aber ich bin nicht frei. Manchmal ist es nicht mal genug zum Atmen. Manchmal kann ich nicht atmen. Suchtdruck kommt wie eine Lawine und schnürt meine Kehle zu. Drückt auf meine Brust sodass nichts mehr rein kann und man irgendwann entfliehen muss. In eine andere Welt. Keine schöne Welt; nicht mal ansatzweise, aber erträglicher. Mehr nicht.
Was macht man mit dem Haufen Scheiße in seinem Leben? Wie wird man das wieder los?

Wird der Kampf jemals leichter?
Es gibt Menschen, die das Lesen und meine Worte verstehen. Aber ich glaube nicht, dass jemand die Gesamtheit aller Gefühle verstehen kann. Aller verdrängten und betäubten Gefühle, die so tief vergraben sind, dass ich sie nicht mehr empfinden kann. 
Aber es tut gut, ein bisschen was davon aufzuschreiben hier. Es festzuhalten um irgendwie loslassen zu können. Den Schmerz. Die Verzweiflung. Die Gedanken. Den Schatten zu beschreiben, der Sachen die ich keinem mitteilen kann. Nicht mal mir selbst. 
#.#

Geschützt: Eskalation – und Umkehr?

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One of these days

Heute ist einer dieser Tage, an denen ich einfach überhaupt kein Bock hab, Rücksicht auf meine Krankheit zu nehmen.

Heute Mittag hab ich über einen 2.000 Wörter-Text übersetzt, das hat mir glaub ich gut getan und Spaß gemacht. Aber generell geht heute nicht viel. Ich würde aber so gerne. Ich versuch es trotzdem aber es ist eine totale Gradwanderung.

***

image

An manchen Tagen geht es mir gut.
An manchen Tagen fühle ich mich nicht gut.
An manchen Tagen kann ich mich fast akzeptieren,
An manchen Tagen hasse ich mich selbst.
An manchen Tagen bin ich etwas unbefangen
An manchen Tagen bin ich total unter Druck und eingeengt.
An manchen Tagen lasse ich mich so wie ich bin
An manchen Tagen kämpfe ich gegen mich selbst

Manchmal bin ich stark
Und manchmal bin ich schwach

An manchen Tagen genieße ich Schöne Dinge
Manchmal ziehen sie einfach an mir vorbei.

An manchen Tagen denke ich positives
Und an manchen Tagen versinke ich im Loch meiner Gedanken

An manchen Tagen habe ich Ideen
Und oft vergesse ich alles

So ist das
an manchen Tagen.

I am cut *trigger*

~~ ACHTUNG: Dieser Text könnte Triggern! ~~

**

I’m not a stranger
No I am yours
With crippled anger
And tears that still drip sore

A fragile frame aged
With misery
And when our eyes meet
I know you’ll see

I do not wanna be afraid
I do not wanna die inside just to breathe in
I’m tired of feeling so numb
Relief exists I find it when
I am cut

I may seem crazy
Or painfully shy
And these scars wouldn’t be so hidden
If you would just look me in the eye
I feel alone here and cold here
Though I don’t want to die
But the only anesthetic that makes me feel anything kills inside

I do not wanna be afraid
I do not wanna die inside just to breathe in
I’m tired of feeling so numb
Relief exists I find it when
I am cut
Pain
I am not alone
I am not alone

I’m not a stranger
No I am yours
With crippled anger
And tears that still drip sore

But I do not wanna be afraid
I do not wanna die inside just to breathe in
I’m tired of feeling so numb
Relief exists I found it when
I was cut

***

Finde mich in diesem Text soo wieder…

Ich will keine Angst haben. Ich will nicht innerlich sterben nur zu atmen, ich hab es satt mich so betäubt zu fühlen,  ja es gibt Befreiung, und ich erhalte sie wenn ich zerschnitten bin… leider.

Ich glaube, wir Menschen sind süchtig nach unserer eigenen Selbstzerstörung. Rauchen, Arbeiten, Saufen, Party, Fressen, Hungern, Abhauen, Schneiden, sich von anderen abtrennen, Solarium, Leistungssport…. damit schaden wir und selbst aber tun es, vielleicht extra deswegen. Wir sind süchtig danach, weil es uns den Schmerz vergessen lässt. Die Krebs-Warnung auf den Zigaretten ist uns egal. Die Triggwerwarnung über diesem Beitrag ist manchen von euch egal. Zumindest mir oft. Sie macht es sogar noch interessanter.

##

Ich hab schon mega Fortschritte gemacht aber manches ist irgendwie grad total blöd… Der Druck war zu lange zu hoch und dann ist es irgendwann einfach rausgebrochen, unkontrolliert, tief und viel, ohne Rücksicht auf Verluste. Wir hätten wieder in die Notaufnahme fahren sollen aber weil es nicht lebensgefährlich war, habe ich es so versorgt. Ist nicht ideal, aber wenn man das vernünftig versorgt, es sauber hält, die Verbände gut wechselt, heilt es auch mal ohne nähen, es braucht halt nur länger und die Narbe ist dann eben breiter.

Es war so tief und so viel Blut, dass der Druck längst weg sein sollte, aber er kommt trotzdem. Die Anspannung. Nicht so extrem dass ich sofort wieder Craving bekomme und panisch Klingen suche, so schlimm nicht, aber immernoch deutlich und so, dass ich kaum Appetit habe, kaum etwas essen kann oder mich ganz auf eine andere Tätigkeit konzentrieren kann. Und der Verband immer, ständig der stechende Schmerz, nicht richtig duschen dürfen, die Narben die es gibt die ich nie wieder los werde….

Toller Urlaub. Auch wenn es ja irgendwie meine Schuld ist, zumindest wie weit man sagen kann ob man die Dinge in der Hand hat. Aber WENN jemand Schuld hat, dann ich.

Nur ist das alles anders als ichs mir vorgestellt hab, als mein Urlaub anfing :-/

Aber es tut gut darüber zu schreiben.. ich habe auch mit paar wenigen Leuten darüber geredet… der Zwischenweg ist sehr schwer. Es zu beschönigen bzw zu behaupten es sei nicht so tief gewesen und habe kaum geblutet ist gelogen. Aber ich möchte auch nicht dass sich jemand sorgen macht.

Die Tage danach fühlt es sich immer so komisch an. Ich geh einkaufen, trage eine weite Jacke über dem dicken Verband, und trotzdem fühlt es sich so an als weiß jeder was ich tue. Und man will es direkt Wiederholen oder kann fast nicht aufhören weil jegliche Hemmungen erstmal weg sind. An den Verband muss man sich auch erstmal wieder gewöhnen. Fühlt sich an wie runterkommen. Coming-down. Wenn alles wieder runterfährt und sich einpendelt bzw dabei ist. Hat für mich immer was von Geschlossene. Oder generell Psychiatrie. Da hab ich mich auch immer erstmal so gefühlt als ich einen neuen Aufenthalt begonnen habe. Und gerade wo ich das schriebe, habe ich den Geruck vom Essensbereich im Kopf. Merkwürdig was unser Gehirn so treibt.

Naja, bald sehe ich meine Freundin. Meine Beste. Sie ist mein Licht im Wald.

Rückfälle sind scheiße. Sie ficken dein Herz und verätzen dein Gehirn, knocken deinen Körper aus. Und es ist ein Spiel mit dem Tod, wenn man es exzessiv macht.

Einmal die Dosis deiner Drogen zu hoch, fällst du ins Koma oder stirbst. Einmal tief an der falschen Stelle geschnitten, blutest du aus und stirbst in deiner Blutlache oder im Krankenhaus auf der Intensivstation weil der Rettungsdienst zu spät kam und sich dein Kreislauf auch nach dem Nähen trotzdem nicht mehr regeneriern  konnte.

Ein Moment. Ein Schritt. Ein Schnitt. Ein Tropfen. Eine Spritze. Ein Schluck. All das kann über Leben und Tod entscheiden.

+++

Es ist scheiße wenn man schon so lange drin hängt. Sind über 6 Jahre mittlerweile. Ich kann die Rückfälle reduzieren aber ich komm einfach nicht raus aus der Sucht. Im Endeffekt hat sie mich doch irgendwie im Griff. Sucht ist nichts was man mit dem eigenen Willen steuern kann, oder worüber man Macht hat.

Es macht einen großen Unterschied, ob du die Dinge im Griff hast, oder ob sie dich im Griff haben.

#

Ich will gesund werden.

….

schmerzvegressen

Wenn das Liebe ist…??

Kann nicht schlafen, kann nicht essen,
ich kann es nicht verstehen.
Du hast mich vergessen,
während Erinnerungen mich lähmen

Hab Angst vor dem Abend
Mir graut vor der Nacht,
weil dann immer die selbe Frage
mich wach hält:

-Warum bist du nicht da?
Warum bist du nicht da?

***

Wenn das Liebe ist
-Warum bringt es mich um den Schlaf?
Wenn das Liebe ist,
-Warum raubt es mir meine Kraft?

Wenn das Liebe ist,
-Sag mir, was es mit mir macht?

Wenn das Liebe ist,
-Was? Was? Was ist dann Hass? Was ist dann Hass?

**

Tausendmal deine Nummer gewählt,
und tausendmal wieder aufgelegt.

Die ganze Kacke eh keinem erzählt
Wer versteht schon, wie es mir geht?
Genau das bedingt den ganzen weiteren Stress.

Leider kann ich nicht so viel trinken,
dass ich dich vergess‘
-dass ich dich vergess.

***

Wenn das Liebe ist
-Warum bringt es mich um den Schlaf?
Wenn das Liebe ist,
-Warum raubt es mir meine Kraft?

Wenn das Liebe ist,
-Sag mir, was es mit mir macht?

Wenn das Liebe ist,
-Was? Was? Was ist dann Hass?

Was ist dann Hass?

***

(von: Glasperlenspiel – Wenn das Liebe ist)

Zusammenbruch#Breakdown

Yooo….
Liebe Grüße aus der Dauerklapsmühle??

Was soll ich hier schreiben. Ich bin grad high nicht mehr high vom nichts fühlen. Die ganzen Medikamente die sie mir geben….

Ich weiß, das Wort Dauerklapse klingt abwertend. Aber über irgendwas muss man ja lachen. Die anderen Patienten nennen’s auch so. Nennen sich selbst so. Und gerade eine Therapeutin hier prägte im Scherz diesen Namen. Dauerklapsmühle. Hier bin ich gerade.

Nur die Ärzte und Personal hören das nicht gerne. Offiziel zumindest. Inoffiziell hat mein Ergotherapeut noch witzigere Namen für unsre Dauerklapse und für manche Ärzte. 
Er meint das nicht böse, es heitert uns auf
Und das ist alles was zählt.

***

Ich bin gestern so durchgedreht. Ich hatte kein Bock mehr und es ging einfach nicht mehr.

Wenn man viel zu lange sagt, es geht einem gut, und keinem erzählt was los ist, bricht man irgendwanm zusammen. Erst lautlos, dann immer lauter. Immer und immer wieder. Vielleicht bemerkt es nicht mal jemand. Und man findet keine andere Lösung für die ganzen Probleme und Zustände als für immer zu gehn. Der Tod ist ein Versprechen. Ein Süßes, wie es scheint.

Doch auf die andere Seite habe ich es bisher noch nicht erfolgreich geschafft – und ist vielleicht besser so. Vielleicht. Man lernt daraus, in zweierlei Weise. Man wird erwachsener. Schlauer. Aber auch gefährlicher.

Ich bin durchgedreht weil ich die verdammte Last nicht mehr halten konnte, nicht mehr immer jeden was vorspielen wollte, aber so in mir gefangen bin, dass nichts raus konnte.
Nach einiger Zeit und immer lauter werdenden und Macht erringenden Gedanken bemerkte es eine Betreuerin.
Sie nahm mich mit. Es dauerte eine Weile, bis ich Worte aus meinem Mund bekam. Aber sie verstand. Zumindest das Wichtigste.

Die Betreuer haben mit der Notdiensthabenden Ärztin von hier gesprochen. Sie waren nicht sicher ob ich lieber auf die Geschlossene sollte. Ich hab ihr gesagt, mich zu schneiden hilft mir, die Suizidalität zu kontrolliern. Mich zu schneiden, hilft, mich nicht zu töten. Ich war noch clean und deswegen der Druck so hoch, irgendwas zu tun. Die Todgedanken so laut. Mit dem Zulassen ihrerseits mich zu Schneiden, hätte ich Ihnen versprechen zu können, mich nicht zu töten. Klingt Paradox, aber es funktioniert.
Man findet immer was, das mit genug Kraft tief genug reingeht. Nicht zu sterben aber ein Ventil zu öffnen. Aber sie erwiderte, dass sie mir das nicht erlauben könne, und es war so spät, dass kein Arzt mehr hier war, der das dann ansehen könnte, sodass ich wenn es zu tief is, wieder ins Krankenhaus müsse und dann auf die Geschlossene. War mir egal, Hauptsache der Leidensdruck lässt nach. So würde ich wahrscheinlich überleben können.
Trotzdem ließen sie es nicht zu & entschieden sich erstmal gegen eine sofortige Einweisung und für ein paar Notfallmedis. Sie sollten mich beruhigen und ohne Angst schlafen lassen.

“‘

Man sieht wie ein Mensch redet, wie er sich verhält. Aber man sieht nicht was er denkt. Was er fühlt. Mit was er ringt. Ob er noch kämpft. Oder ob er aufgegeben hat…

Erster Versuch, mir ein paar weitere Tabletten gegeben zusätzlich zu den normalen. Das hat mich nach einer Weile auch umgehauen und etwas beruhigt, und deswegen muss ich erstmal nicht wieder in die Klinik. Zumindest in die andere Klinik, sofern das hier ne Dauerklapse ist^^
Außer es wird wieder so schlimm aber da ich gerade die ganze Zeit Medikamente bekomme, die alles betäuben, mich müde machen, und mein Gehirn zu Gemüse matschen, kann von Gefahr keine Rede sein.
Und wie es die Woche weitergeht wird dann entschieden.

**

Es geht mir besser, aber die Traurigkeit bleibt. Ein bisschen Anspannung. Der Todeswunsch ist in Halbschlaf versetzt worden.
Leben irgendwo zwischen schlafen, ab und an etwas essen & auf Toilette gehn, und gammeln. Mit den Augenlidern halb offen und dem stehten Versuch, im Griff zu bleiben.

Ab und an mit Ärzten und Therapeuten reden, weil sie in regelmäßigen Abständen reinkommen und mich Dinge fragen. Besser ist es. Es tut gut dass sich jemand kümmert & ich kann nicht von alleine kommen.
Alles zieht an mir vorbei und das ist gut so. Ich kann wieder schlafen ohne Panikattacken, Paranoide Ängste und Halluzinationen. Heute Nacht zumindest.

Es waren Horror Trips, und das, ohne Drogen genommen zu haben. Nur die normalen Tabletten, Sprays und Tropfen, die ich seit Ewigkeiten verabreicht bekomme. Aber die haben auch nicht gereicht. Nicht mehr. Deswegen jez noch mehr Zeugs. Meine Therapeutin hat eine erste Analyse gewagt warum es zu den Ereignissen diese Woche kam.

Aber warum ich alle paar Monate an der Klippe über einen riesigen Abgrund stehen muss und jeder Gedanke mich weiter nach vorne schubst? Keine Ahnung…. das weiß niemand so richtig. Liegt an der Krankheit/den Krankheiten, sagen sie und dass ich sie akzeptieren soll. Anderseits sagen sie, es ist viel mein Einfluss.

Naja. Ich wollte euch hiermit nur updaten. Vielleicht fühlen sich manche verstanden oder erkennen sich wieder. Whatever.

Manchmal hab ich Angst, dass die ganzen Medis mein Herz oder meine Leber killen. Ich weiß nicht wie lange die das noch mitmachen. Aber ich muss sie nehmen, die Psychomedis um überlebensfähig (&im Idealfall auch Alltagsfähig) zu sein, die Körpermedis um nicht noch mehr abzukratzen und die Painkiller um die Schmerzen erträglich zu machen. Sagen alle Ärzte.
Juhu. ein befriedigtes Leben -.-

/

Aber wenn man doch gehn will, wieso bekommt man dann Angst im Angesicht des Todes?
-Weil man keine Kontrolle darüber hat?

Weil man nicht stirbt dann wenn man es will?
Weil die Abschiedsbriefe noch nicht fertig sind?

Keine Ahnung. Wirklich!
Vielleicht will Gott irgendwie dass ich noch Lebe.

***
Na gut….
Ich kann das hier Tippen, viel mehr kann ich grad eh nicht. Zwischendurch geben sie mir Medis, ich schlafe manchmal. Ich vegetiere, in einer Schutzwolke aus Betäubung und Nichts. Die Zeit vergeht ohne, dass ich es mitbekomme.
Manchmal hält man an, will einen Moment festhalten.

#

Ich werde wieder auf die Beine kommen. So ist das bis jetzt immer. Sogar als ich aktiv Sterben wollte, war ich irgendwann wieder auf den Beinen & raus aus der Psychiatrie. Einmal auch umgekehrt.

Die Probleme sind davon nicht weg. Die Welt wird immernoch krank, gestört und böse sein. Und vieles unendlich schwer. Ein ewiger Kampf.
….Aber auf den Beinen.


Mal sehn wann es wieder besser wird & wie sich die nächste Zeit entwickelt.

Ciao
Habt ein gutes Wochenende

Janey

Suchtgedanken – Gedankensucht

Du füllst mein Glas

Du zergehst auf meiner Zunge

Du schießt in meine Venen

Du fließt an meinem Arm herunter

Du quillst aus meinen Handgelenken

Du…..

Du betäubst mich

Ihr lässt mich die Realität vergessen. Ihr gebt mir ein warmes Gefühl. Zieht mich raus, ganz weit raus in ein warmes, weiches Meer. Ihr lasst mich vergessen, dass ich ohne euch nicht mehr kann.
Genug um den Schmerz zu vergessen.
Gerade genug um zu vergessen, dass ich süchtig bin. Vergessen, dass das hier wahrscheinlich nur gefärbte Scheiße ist. Alles vergessen.

Nur dieses Gefühl und diese sanfte Ruhe im Kopf.

Verführerisch.
Gefährlich.
Ein bisschen viel, ein bisschen ZU viel… und… alles ist gelaufen.
Das Spiel mit dem Feuer. Ein Tanz auf Messers Schneide. Das Glas voll Pillen. Und dann noch diese blinkende spitze Nadel.

Gedanken wirbeln, spiegeln sich, zerspringen & erwachsen wieder.

***

Herr, sende deine Schutzengel zu uns. Dass sie über uns wachen heute Nacht. Uns schützen vor bösen Mächten & am meisten vor uns selbst.

..Gute Nacht…

Viel Gefühl = viel Leid

Ich schreib‘ es raus
Schneid es raus
Schrei es raus
-Aus

***

Ich will nicht wieder was ballern
Mein Herz leidet schon
Unter meinen normalen Medikamenten
Die Zeit kommt so oder so wo ich wieder mehr nehmen muss
Ob ich will oder nicht
Um die Schmerzen auszuhalten
Weil mein Gehirn sonst die Verbindung zu meinem Körper und zu meinem Bewusstsein kappt
Und dann merkwürdige Dinge passieren

Aber die seelischen Schmerzen
Die betäubt es nicht
Nur Kaum, nur zu wenig, viel zu wenig

Ich muss sie betäuben um sie ertragen zu können
Um überleben zu können
Ich versuchte nicht so viel zu schneiden
Es ist schwer es zu unterbrechen
Und die Leere danach, wie bei allem, lässt sich auch nicht ausfüllen damit
Es hilft mir und macht mich gleichzeitig kaputt
Ich übertrieb es aber dachte ich hätte es im Griff
Hätte es in der Hand was ich tue und was ich lasse
Dabei ist das schon lange nicht mehr so

An manchen Tagen geht es gut
Wochenlang schaff ich es mittlerweile ohne SV, zurzeit zumindest.
Normalerweise mittlerweile sogar immer mehrere Monate ohne Schneiden, mehrere Monate zwischen den Rückfallen (die danm aber richtig kommen), nicht immer ganz ohne sv aber ohne das extreme Schneiden,
aber gerade nicht durch den ganzen Stress, gerade nur wenige Wochen dazwischen.

Das ist wenig Zeit im Vergleich zum vergangenen Jahr, eine schlechte Quote.

Im Vergleich zu vor 2 Jahren etwa normal, abee im Vergleich zu 3-4 Jahren und vorher immernoch sehr viel Zeit. Sehr viel Zeit sv-frei im Vergleich zu damals. Ohne mehrmals täglich kam ich nicht durch den Tag oder die Woche, oder durch die Jahre.
Die Rückfälle haben sich wenigstens gut reduziert und ich will dass es so bleibt.
Kaum einer versteht das und weiß wie hart es ist, dahin zu kommen. Kaum einer weiß wie viel Kraft es kostet und schätzt es. Aber schneiden verurteilen dafür die meisten.
Meine beste Freundin versteht es ein bisschen und sie sagt mir manchmal wie toll es ist dass ich länger clean bin.

*

Ich hab so große Verlustängste
Ich weiß immernoch nicht wie ich damit umgehen soll
Wir versuchen zu kämpfen aber so bringt das nix, ist zumindest mein Eindruck
Wir bewegen nicht so viel wie ich mir gewünscht hätte

Wo wir zusammen gewohnt hatten, hatten wir so eine gute Zeit
Es war nicht alles Gut aber wir hatten einander und die meiste Zeit hatten wir auch die Kleine
Als sie starb stand er so hinter mir, hat mit mir getrauert
Wir haben so viel zusammen gemacht, erlebt, waren immer füreinander da

Jetzt ist es anders, wir wohnen schon lange nicht mehr zusammen, ja.
Aber so entfernt haben wir uns nur die letzten Monate.

Jedes Mal in der Therapie das Gleiche Thema. Kurzfristig hilft das aber langfristig kriegen wir es doch nicht hin, zumindest nicht dadurch.

Ich fühle mich so allein.
Ich weiß nicht wann ich mich das letzte mal einem Menschen ganz anvertraut habe, alles raus gelassen habe und erzählt. Geweint, getröstet worden.
Ich glaub es war bei Ihm aber es ist schon lange her. Ich sagte ihm, dass ich noch nie so eine intensive Bindung und Beziehung zu einem Menschen hatte, und es stimmte. Meine vorherigen Beziehungen waren zwar teilweise lang, aber nicht so intensiv. Er weiß über alles Bescheid zumindest damals. Ich weiß nicht wie er fühlt. Ob er das merkt. Ich denke ja. Aber wahrscheinlich nicht so intensiv.

*

Man sagt, wenn man ein Herz malt, ist immer eine Hälfte größer als die andere.
Es ist unmöglich, von Hand ein Herz zu malen, dessen Hälften exakt gleich groß sind.
Warum?
Weil einer der beiden Patner in einer Beziehung immer mehr liebt als der andere.

Und wo viel Gefühl ist, da ist auch viel Leid.

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*

Das ist nicht die Ursache aber es erklärt warum es mir so schlecht mit der Situation geht, denke ich. Warum er es weniger abkriegt als ich. Aber auch weil ich leider die gestörtere von uns beiden bin, bei der ohnehin mehr schräg läuft und die ohnehin mehr Probleme hat. Das ist alles ein Gerüst. Und wenn eine Ebene schief ist, sind es die anderen auch.

**

Fly away, little hopeless soul

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Stay cleeeany

Clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben, clean bleiben….. nicht verkacken….
ich übernachte morgen bei meinem Freund… sehe ihn zum ersten Mal seit drei Wochen… zun ersten Mal in der neuen Wohnung… klar wird es ne Umgewöhnung.. aber ich will es nicht verkacken. Ich hoffe, es wird jetzt besser mit uns…
Ich bin motiviert zu kämpfen.
Aber es ist auch hart clean zu bleiben UND den Stress irgendwie zu managen. Den Stress von der Arbeit & so aber besonders Stress mit ihm ist das schlimmste für mich. Stress mit meiner Besten wäre auch schlimm aber wir haben nie richtig Stress. Ich weiß schon, warum sie meine Bestiii ist ♥
Falls du das hier liest: Hab dich lieb 😉

Einerseits is das ganze irgendwie hart und ich bin froh erstmal Wochenende zu haben also ab morgen. Und dass es hoffentlich besser läuft. Das letzte Mal bei ihm übernachten war echt furchtbar zumindest am ersten Tag und unsere Treffen in letzter Zeit auch eher schwierig und traurig als aufbauend…
Ich glaub das liegt in meiner obligatorischen Frühlingskrise. Habe das leider zu spät kapiert aber es wäre logisch. Die letzten Jahre nämlich auch im Frühjahr ne fette Krise gehabt mit allem drum und dran, die dieses Jahr endlich etwas schwächer ausgefallen ist.
Meine Therapeutin (der ich noch nicht besonders vertraue aber in Not doch mal was erzähle) unterstützt diese Theorie; warum auch immer. Und sie sagt, dass es wichtig ist, dass ich ihn treffe und wir länger Zeit verbringen also übernachten.
Aber ich muss so halbwegs stabil dafür sein. Ich kann nicht mitten in der Nacht nach Hause (in meine Gruppe) wie sonst im Notfall. Weil das weiter weg ist. Müsste dann in die Notaufnahme stationär gehen und alleine (außer mit ihm) aber da ist alles so fremd und die Ärzte sind so unnett man fühlt sich so schlecht wenn man an einen genervten Arzt gerät. Also lieber nicht ins KH. Lieber irgendwie stabil sein, clean bleiben, bei ihm übernachten und versuchen die Zeit zu genießen. Ich weiß nicht ob es gut wird aber es wäre schon sehr cool wenn es „Okay“ wird und ich danach nicht extrem aufgewühlt, ängstlich, depresiv und angespannt bin.

Aber eine coole Sache gibt es auch und ich freue mich grade irgendwie drauf auch wenn es mir Angst macht. Ich bin wieder zu einem Dreh geladen worden. Schon in 2-3 Wochen. Die Organisatoren haben mich über die Kartei kontaktiert und nach einem kurzen Wortwechsel sagen sie, es war sehr schwer so jemandem zu finden und ich würde sehr gut passen. Keine Ahnung warum 😀
Es wird diesmal ein kürzerer Job aber wichtiger ist mir, dass wir Spaß haben, praktisch ist aber auch, dass sie für den kompletten Aufenthalt aufkommen. Obwohl es ne kleinere Sache ist, kriegen die auch Outfits und Styling gemacht (die sollten gaaanz viel Camouflage einpacken *harhar*). Wird bestimmt ne coole Sache. Ich hoffe nur, dass meine Menschen sich nicht querstellen oder die Ärzte&Therapeuten irgendwas dagegen einwenden. Manchmal suchen die irgendwas zu bearbeiten wenn ihnen langweilig ist, habe ich das Gefühl.

Positive Bluttests blablablaaa… noch mehr Bluttests blaaa…. Medikamente erhöhen blablablaa… Rausfliegen, Mitarbeiten blablablaaa… und seine Ruhe hat man nie egal ob man will und egal ob man mittlerweise längst volljährig ist…

Naja egal 😀 kommt schon rum irgendwie^^ würde mich echt freuen wenn mal wieder was klar geht, auch wenn ich nicht weiß ob alles klappt.

Ich halte euch auf den Laufenden
-Naja vielleicht 😉

Für Lea, die viel zu früh ging..

Ich weiß nicht, ob du das hier liest. Ob das hier jemand liest, der dich kannte. Der vielleicht auch mich kennt, doch dies ist unwichtig.
Ich habe gerade ein Video gesehen, wo du mit drauf bist. Mit Menschen, am Tanzen auf einer Veranstaltung. Kein ganzes Jahr später bist du gesprungen. Von der Talbrücke und nie mehr zurück gekommen.

Im Internet nur ein paar wenige Todesanzeigen zu finden. Weiter nichts. Kein Profil, kein Wort über deinen Selbstmord. Ich weiß,  dass deine Beerdigung gut besucht war. Dass sie vielen in Erinnerung bleibt und viele sehr geweint haben.
Leider habe ich alles zu spät erfahren. Als alles schon vorüber war. Du warst beerdigt und unlängst tod.

Du bist nicht der erste Mensch, in meinem Leben (in deinem Fall leider nur in meinem Bekanntenkreis) der mich/uns auf diese Weise verlässt und wirst vielleicht auch nicht der letzte sein. Ich kenne das Gefühl, den Drang, die Sehnsucht nach dem Tod, die oft größer ist als der Lebenswille. Gerade wenn man viel Leid erlebt und viele Probleme hat. Doch weißt du das?

Weißt du, dass du nicht alleine warst? Ich frage mich, wenn ich gewusst hätte, dass etwas los ist in dir drin, ob ich dich aufgesucht hätte bei dieser Veranstaltung. Oder vielleicht schon Jahre vorher wo ich dich gelegentlich aus Entfernung sah. Den Kontakt zu dir gesucht hätte. Vielleicht hätte es dir schon geholfen, zu wissen dass du nicht alleine bist. Alleine mit diesen furchtbaren Gefühlen, mit diesen Todbringenden Gedanken, mit den Depressionen und allen Problemen. Wer weiß wie lange du sie schon hattest. Wie lange du all das mit dir getragen hast. Unter der Last zusammen brachst. Vielleicht hätte es dir geholten vielleicht hättest du Hilfe bekommen.
Vielleicht hätten wir deinen Tod verhindern können. Ich wünsche mir selten in meinem Leben, die Zeit zurück zu drehen. Aber bei dir würde ich es mir so sehr wünschen. Für deine zarte verletzliche Seele.
Die Zeit zurück zu drehen wo du noch lebtest, mit dem Wissen dass du nicht OK bist auch wenn es nach außen hin so aussieht.
Eine Beziehung zu dir aufzubauen, mit dir gemeinsam Hilfe zu suchen.

Manchmal helfen Freunde einem mehr als Therapeuten und Ärzte. Klar sind die auch wichtig aber Freunde begleiten einen dahin und da durch, Freunde zeigen persönliches Interresse und fangen einen auf wenn ein weiterer Teil deines Herzens zerbricht.

Die Maske saß gut. Zu gut. Gut für andere aber schlecht für dich. Und somit am Ende noch schmerzhafter für andere.
Ich wusste nicht, wie es in dir drin abgeht, wahrscheinlich genau so wenig wie du es von mir wusstest. Aber hätte es was geändert wenn wir es wüssten? Ich hoffe es…
Vielleicht hast du mit keinem darüber gesprochen und von keinem anderen mitbekommen, dass es ihn ähnlich geht. Vielleicht fühltest du dich alleine damit… Vielleicht aber auch nicht. Vielleicht wussten es manche aber der Kampf war zu hart. Der Sturm an der Front zu heftig, hat dich umgehauen. Ich weiß wie das ist. Die Hoffnung zu klein, zu zerbrechlich. Entwurzelt. Die Lügen des Todes und der Depressionen viel zu mächtig…

Wie fühlte es sich an auf der Brücke zu stehen?
Ich weiß wie es sich anfühlt, ein Ende vorzubereiten, kurz davor oder mittendrin zu sein, nur noch Sekunden bis alles vorbei sein würde.

Wie fühltest du dich als du an der Brücke standest? Was hast du gedacht? Hast du in den Himmel oder auf die Erde geschaut?

Ich weiß, dass du in einem christlichen Umfeld aufgewachsen bist. Ich weiß nicht ob du Jesus in deinem Herzen hattest doch ich gehe davon aus… andere waren so begeistert von dir.. hast du das nicht bemerkt oder konntest du es nicht sehen?

Ich hoffe, du bist nun im Himmel und bist gesund. Ich hoffe, du kannst jetzt die Liebe fühlen. Das Leben. Nicht mehr die Probleme, den Hass und das unendliche Leid.

Ich weiß, wie das ist, einsam zu sein und es tut mir so Leid, dass du es warst. Egal wie viele Menschen um dich waren, starbst du letztlich alleine. Auch wenn viele darunter litten, ein Loch in ihrem Herzen wie einst deins, konnte es keiner verhindern.

Ich stelle mir vor, wie Gott deine Seele im Fall auffängt, noch bevor dein Körper auf der Straße aufprallt und zerschmettert. Wie er seine Hand unter dich hält, deine Körperliche Hülle hindurch fällt aber deine Seele in seine Hand fällt, bleibt und dort aufwacht. Geborgen und warm. Unverletzt und Heil durch Ihn. Wie sie vielleicht mit Flügeln wie ein Engel empor steigt und sich von dieser Erde verabschiedet.

Ich wünsche es dir so sehr, Lea.

RIP. – Lea-Johanna G. ♡